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Selbstverantwortung als Chance |
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Workshop und Diskussion mit Mag. Walter Slupetzky
Ging es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts um die Bewältigung unmittelbarer Herausforderungen wie den Wiederaufbau, Atomkriegsgefahr oder die Umweltzerstörungen vor unserer Haustür, so leben wir jetzt in einer Zeit der mittelbaren Bedrohungen. Durch unsere aktuellen Handlungen produzieren wir Krisen, deren katastrophale Auswirkungen sich erst in den nächsten Generationen zeigen werden.
Die aktuellen großen Probleme erfordern einerseits weit vorausschauendes Handeln und übergreifende Zusammenarbeit der gesellschaftlichen Teilsysteme. Zusätzlich jedoch braucht es einen Pakt mit den BürgerInnen. Die Institutionen allein sind zu langsam, wie etwa Klimaschutz oder der demographische Wandel zeigen. Durch diese und viele weitere Beispiele wird deutlich, dass wir heute ein erheblich größeres Maß an Eigenverantwortung des einzelnen Menschen benötigen.
Es sollte uns klar werden, dass Mitverantwortung in unserer Zeit nicht mehr nur eine Möglichkeit darstellt, sondern zu einer inneren Verpflichtung unter der Drohung gesellschaftlicher Zusammenbrüche und Verwerfungen geworden ist. Die Zeiten der Versorgungsdemokratie, die zu einer Abspaltung der Verantwortung von der Freiheit geführt hat, sind vorbei. Der Kredit aus der Zukunft ist längst verspielt. Die ungestrafte Externalisierung von Kosten stößt an ihre Grenzen. Wir müssen jetzt bei uns anfangen.
Mit folgender Frage lenkt Walter Slupetzky die Auseinandersetzung auf dem forum humanum: Was können wir tun, um die gesellschaftliche Dynamik hin zu mehr Mitverantwortung durch die BürgerInnen zu bewegen?
- ... in den beruflichen Zusammenhängen?
- ... im Bereich des zivilgesellschaftlichen Engagements?
Zum Beitrag "Selbstverantwortung als Chance" im Diskussionsforum
>> Porträt Walter Slupetzky
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