|
Umfrage zur 4. Dialogtagung des forum humanum - Rückschau und Ausblick
BOKX 2009/2010 - Umfrage jetzt ausgewertet!
Neues aus dem Online-Forum
Umfrage zur 4. Dialogtagung des forum humanum - Rückschau und Ausblick
Aufgrund zu geringer Resonanz konnte die 4. Tagung des forum humanum in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Wir möchten herausfinden, welche Gründe eine Rolle spielen und insbesondere, in welche Richtung sich das forum humanum Ihrer Meinung nach entwickeln sollte.
In welcher Form würde das forum humanum Sie zum Dialog und zur Beteiligung (online und persönlich auf Veranstaltungen) noch mehr anregen?
Wir freuen uns, wenn Sie sich für unsere 6 kurzen Fragen ein paar Minuten Zeit
nehmen.
Hier geht's direkt zur Umfrage
BOKX 2009/2010 - Umfrage jetzt ausgewertet!
Ende 2009 haben wir das aktuelle Stimmungsbild zum Berufsklima ermittelt. Wir wollten wissen, wie es - im Vergleich zum Vorjahr - derzeit um Ihr Sinn- und Kompetenzerleben im Beruf steht und ob sich der bisherige Trend fortsetzt. Mit Blick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise stand für uns auch die Frage im Raum, wie stark sich die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise in Ihrem persönlichen Umfeld bemerkbar machen, und welche Perspektiven Sie für Ihre berufliche Entwicklung sehen.
Nun sind die Ergebnisse da. Etwa 300 Personen haben sich an der anonymen Umfrage beteiligt - dafür herzlichen Dank!
Am meisten überrascht haben uns Ihre Antworten zur Finanzkrise. Erstaunlicherweise hatten die finanziellen Auswirkungen der Finanzkrise für die Mehrheit der Befragten kaum Gewicht. 49 % der Befragten gaben an, finanzielle Auswirkungen der Finanzkrise überhaupt nicht oder kaum zu spüren. Inhaltlich und emotional waren etwa 30 % der Befragten von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise betroffen, das heißt, sie waren mit veränderten Themen oder einem entsprechenden Unsicherheitsgefühl konfrontiert.
Die Frage, ob sich die Nachhaltigkeit des beruflichen Handelns in den letzten 2 Jahren verbessert hat, beantworteten insbesondere Selbständige positiv. Insgesamt haben 35 % der Teilnehmer den Eindruck, im Berufsleben nachhaltiger zu handeln als vor 2 Jahren.
Die Thesen, die wir in den letzten Befragungen ermittelt haben, bestätigen sich zum größten Teil auch im neuen Umfrage-Zeitraum.
- Menschen, die überwiegend in einer Partnerschaft leben, schätzen ihre Arbeit als sinnvoller und sich selbst als kompetenter ein. Die Annahme, dass Partnerschaften für einen Ausgleich durch Rückmeldung & Rückhalt im privaten Bereich sorgen, stützt dieses Ergebnis.
- Personen, die Kinder erziehen, sehen mehr Sinn in ihrer Arbeit und erleben sich als kompetenter. Diese Aussage könnte von einem realistischeren Gesamtbild auf die unterschiedlichen Lebenswelten herrühren, das Eltern mitbringen. Kurz: Arbeit ist nicht der einzige Sinn im Leben. Dass Eltern mehr Sinn in ihrer Arbeit sehen als Berufstätige ohne Kinder, widerspricht der gängigen These, Arbeit lasse sich in Deutschland nur schwer mit Familie vereinbaren. Organisatorisch mag Letzteres stimmen, schließlich hat der Tag nur 24 Stunden. Was das Sinn- und Kompetenzerleben betrifft, zeigt sich jedoch eine andere Tendenz.
- Selbständige finden mehr Sinn in ihrer Arbeit. Daraus lässt sich die Hypothese ableiten, dass Selbständige durch die Freiheit, sich selbst, ihre Arbeit und deren Kern eigenständig zu steuern, mehr Sinn und Kompetenz erfahren. Unsicherheiten, die eine freiberufliche Arbeitssituation im Allgemeinen mit sich bringt, werden durch den Zugewinn an Autonomie, Sinnerleben und Gestaltungsmöglichkeit mehr als ausgeglichen.
Hier finden Sie Details zur aktuellen Auswertung zum kostenlosen Download:
BOKX - Auswertung 2009/2010
Hintergrund: Was ist der BOKX?
Der Berufs- und Organisations-Klima-IndeX (BOKX) richtet sich an
Menschen im Organisationsbereich und thematisiert deren Zufriedenheit
mit ihrer
aktuellen Berufstätigkeit wie auch mit ihrer professionellen
Entwicklung. Wie bei allen Aktivitäten des Initiators forum humanum
handelt es sich um ein nicht kommerzielles Engagement.
>> mehr zur BOKX-Umfrage 2009/2010
Neues aus dem Online-Forum
- In der Ideenecke stellt Christoph Schlachte ein neues Werkzeug für die "TeamKommunikation" vor und beschreibt, was Sie (als Trainer/Teamleiter) tun können, damit Teilnehmer mehr Selbstverantwortung übernehmen und Sie selbst vom Erwartungsdruck entlastet werden. Der erste Impuls könnte lauten: "Lassen Sie uns bitte auf die Metaebene gehen. Ich verteile Zettel mit einer Skala von 0 - 10. 0 steht für 'nicht konstruktiv' und 10 steht für 'optimal'. Sie kreuzen bitte an, wo sie aktuell unsere gemeinsame Kommunikationsqualität im Hinblick auf Ihre Workshopziele einordnen. Bitte anonym. (...)"
weiter...
Herzliche Grüße
Ihr forum humanum
|