
Prof. Dr. Gerald
Hüther, Zentralstelle f. neurobiologische Präventionsforschung,
Universität Göttingen und Mannheim/Heidelberg
Kontakt: www.gerald-huether.de
Sein Position-Statement zum forum humanum
Kurzvita:
Prof. Dr. Gerald Hüther ist
Neurobiologe und leitet die Zentralstelle für Neurobiologische
Präventionsforschung der Psychiatrischen Klinik der Universität
Göttingen und des Instituts für Public Health der
Universität Mannheim/Heidelberg. Wissenschaftlich befaßt
er sich mit dem Einfluß früher Erfahrungen auf die
Hirnentwicklung, mit den Auswirkungen von Angst und Stress und der
Bedeutung emotionaler Reaktionen. Er ist Autor zahlreicher
wissenschaftlicher Publikationen und populärwissenschaftlicher
Darstellungen (Sachbuchautor).
Bücherliste:
1.G. Hüther: Biologie der Angst,
Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen, 1997.
2.G. Hüther: Die Evolution der
Liebe, Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen, 1999.
3.G. Hüther: Bedienungsanleitung
für ein menschliches Gehirn, Vandenhoeck & Ruprecht,
Göttingen, 2001.
4.G. Hüther: Die Macht der inneren
Bilder, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 2004.
5.G. Hüther, H. Bonney: Neues vom
Zappelphilipp. Walter Verlag Düsseldorf, 2002.
6.G. Hüther, I. Krens: Das
Geheimnis der ersten neun Monate. Walter Verlag Düsseldorf 2005.
7.K. Gebauer, G. Hüther: Kinder
brauchen Wurzeln, Walter Verlag Düsseldorf, 2001.
8.K. Gebauer, G. Hüther: Kinder
suchen Orientierung, Walter Verlag Düsseldorf, 2002.
9.K. Gebauer, G. Hüther: Kinder
brauchen Spielräume, Walter Verlag Düsseldorf, 2003.
10.K. Gebauer, G. Hüther: Kinder
brauchen Vertrauen. Patmos Verlag Düsseldorf 2004.
11.C. Nitsch, G. Hüther: Kinder
gezielt fördern. Gräfe und Unzer, München, 2004.
12.M. Storch, B. Cantieni, W. Tschacher
und G. Hüther: Embodiment. Huber 2006
13.W. Bergmann, G. Hüther:
Computersüchtig. Kinder im Strudel der Medien. Walter 2006
14.J. Prekop, G. Hüther: Die
Schätze unserer Kinder. Kösel Verlag 2006
Mein Position-Statement zum forum humanum
"Wenn wir weiter wie bisher als voneinander getrennte Experten nebeneinanderher und aneinander vorbei arbeiten, wird es weder gelingen, die gegenwärtig in unserer Gesellschaft und vor allem in der Wirtschaft ablaufenden Veränderungsprozesse zu verstehen, geschweige denn, auf kreative und nachhaltige Art und Weise zu gestalten. Als Mitbegründer des forum humanums ist es mir ein besonderes Anliegen, hier eine Plattform für den offenen Meinungsaustausch, für Entwicklung konstruktiver Ideen und für die Identifikation und Überwindung von Hindernissen und Fehlentwicklungen zwischen erfahrenen und sachkundigen Vertretern verschiedener Disziplinen und Arbeitsgebiete zu schaffen. Ich hoffe, dass sich das forum
humanum zu einem Kristallisationspunkt entwickelt, an dem die von den
Mitgliedern in ihren jeweiligen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Lebenszusammenhängen gemachten Erfahrungen zusammengeführt werden und an dem
zukunftsweisende Konzepte für die Gestaltung einer humanen Lebens- und
Arbeitswelt weiterentwickelt werden."
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