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Manifest für das

Aktionsbündnis zur Neubelebung von Kreativität und Gestaltungskraft in menschengerechten Organisationen
Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Praktikern aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft
zur Stärkung von Vitalität und Humanität in Organisationen
durch
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die Überwindung wachstums- und entwicklungshemmender Organisationsstrukturen in Unternehmen und Institutionen,
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die Freisetzung kreativer und gestalterischer Mitarbeiterpotentiale
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die Verringerung von Reibungsverlusten und
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die Verbesserung der Effizienz von Organisationsstrukturen auf der Ebene von Wirtschaft und Gesellschaft
1.Hintergrund:
Allzu leicht entstehen in Unternehmen und Institutionen lähmende Strukturen und fragwürdige Eigengesetzlichkeiten, die weder dem Bedürfnissen der Mitarbeiter noch den Ansprüchen und Zielen der betreffenden Einrichtungen gerecht werden.
Auch Menschen mit hoher Fachkompetenz und organisatorischer Macht empfinden es dann als schwierig beziehungsweise übermäßig Kraft raubend, ihre Ziele und Vorstellungen gestalterisch umzusetzen.
In solchen Organisationsstrukturen fühlen sich die Menschen in Zwängen verfangen oder in destruktiven Dynamiken verschlissen. Ihre Kreativität und Gestaltungskraft geht dann oftmals nicht nur im Berufsleben, sondern auch im privaten Bereich verloren.
Es fehlt gegenwärtig noch immer an Wissen und Verständnis, wie diese wachstums- und entwicklungshemmenden Organisationsstrukturen entstehen, und es fehlt an praktischen Ansätzen zur Vermeidung und zur Überwindung derartiger Fehlentwicklungen.
2. Ziele:
Das forum humanum will einen entscheidenden Beitrag leisten, um festgefahrene Strukturen und entstandene Eigengesetzlichkeiten im Wirtschaftsleben und in Organisationen zu überwinden und kreative humane Potentiale freizusetzen.
Das forum humanum bildet ein gemeinsames Kraftfeld, ein Aktionsbündnis, mit dem Ziel, kreative und gestalterische Kompetenzen im Berufsleben und im gesellschaftlichen Handeln neu zu beleben und zur Entfaltung zu bringen.
Das forum humanum sucht nach innovativen Konzepten für den Aufbau einer ressourcenorientierten Organisationskultur, die persönliche Potentiale freisetzt, kreative Zusammenarbeit fördert und die Leistungsfähigkeit, Loyalität und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter von Unternehmen und Institutionen stärkt.
3. Praktische Umsetzung:
Die Mitglieder des forum humanum Netzwerkes suchen nach neuen Einsichten und Vorgehensweisen, wie die Herausbildung lähmender Organisationsstrukturen vermieden, und damit effektiveres Wirtschaften, verbesserte Ressourcennutzung, ein sinnerfülltes Berufsleben und die Herausbildung einer supportiven Beziehungskultur in Organisationen und in der Gesellschaft verwirklicht werden kann, und zwar durch:
Einrichten und Betreiben von Foren zum Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen über das Zustandekommen lähmender Organisationsstrukturen, über die Eigendynamik solcher Entwicklungen, und über die Möglichkeiten zur Vermeidung und Korrektur derartiger Fehlentwicklungen
Initiieren und Unterstützen von ausgewählten unternehmerischen und gesellschaftlichen Projekten
Erstellen von Expertisen und Konzeptionen
Beratung von Unternehmen, Initiativen und gesellschaftlichen Einrichtungen.
Im ersten Schritt wird ein Internetforum eingerichtet, in dem eine Diskussion zu den Themen des Netzwerks geführt wird. Im weiteren werden Dialog-Tagungen und Foren für persönliche und fachliche Begegnungen eingerichtet, sowie konkrete Projekte initiiert beziehungsweise unterstützt.
Hierbei können Netzwerkmitglieder Rahmen gestaltend, Takt gebend oder begleitend tätig sein.
Schließlich werden auch für größere Projekte und gesellschaftliche Fragestellungen Expertisen beziehungsweise Stellungnahmen erarbeitet und Gelegenheit zu Beratung, hochwertiger Reflexion und Diskussion geboten.
4. Mitglieder:
Im forum humanum arbeiten erfahrene Praktiker und Wissenschaftler in persönlich verbindlicher, vertrauensvoller Weise zusammen, um sich gemeinsam aus beengenden Sichtweisen und Gewohnheiten zu befreien und Kreativität, gesellschaftliche Verantwortung und persönliche Verbindlichkeit zum Maßstab ihres beruflichen Wirkens zu machen .
Die ständigen Mitglieder des Netzwerks initiieren und koordinieren die Aktivitäten im Netzwerk, wie auch die Einbeziehung von weiteren Mitwirkenden. Neben der professionellen Erfahrung und der fachlichen Qualifikation sollen die Qualität der Begegnungen und der Nutzen der Zusammenarbeit für alle Beteiligten ein wesentlicher Motivationsfaktor sein.
Für das Netzwerk werden keine neuen Organisationsstrukturen oder Positionen geschaffen. Vielmehr kommt es auch hier darauf an, die vorhandenen Ressourcen und Organisationen der jeweils Einbezogenen flexibel zur Realisierung spezifischer Aufgaben zu nutzen
Zum Mitwirken werden engagierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Unternehmen und anderen Einrichtungen der Gesellschaft aufgrund persönlicher Kontakte und Empfehlungen eingeladen.
5. Prinzipien:
- Gelebte Selbstverantwortung und Selbststeuerung (deshalb hierarchiefrei)
- Austausch geprägt von persönlicher Achtsamkeit und Wertschätzung als Grundprämisse der gegenseitigen Kommunikation
- Moderation der Beiträge um die inhaltliche und Dialogqualität im Forum sicher zustellen
- Anwendung des Open Source Prinzips: Wesentliche Themen können nur dann schnell vorangebracht werden, wenn dieses Prinzip gilt. Es bedeutet hier: Grundsätzlich sind alle Resultate und Projektergebnisse von jedem Mitglied frei nutzbar unter folgender Bedingung: Entstehende Varianten und Weiterentwicklungen aufgrund der Anwendung sind in das Netzwerk zurückzugeben. In der Open Source Community heißt dieses Prinzip GPL - General Public Licence. Dadurch stehen Inhalte und Anwendung im Vordergrund.
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