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		<title><![CDATA[Forum Humanum - Alle Foren]]></title>
		<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/</link>
		<description>Forum Humanum - http://www.forum-humanum.eu/mybb</description>
		<pubDate>Fri, 18 May 2012 07:56:47 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA['Anklopfen' von sozpsychber]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=232</link>
			<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 21:58:57 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[sozpsychber]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[

Ich wollt nur mal Ankplopfen. Gibt es hier rege Diskussionen, die für andere unsichtbar sind???

Ich hoffe, keiner ist gestorben, hier.

LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

Ich wollt nur mal Ankplopfen. Gibt es hier rege Diskussionen, die für andere unsichtbar sind???

Ich hoffe, keiner ist gestorben, hier.

LG]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Emotionen in Organisationen' von Andersch-Sattler]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=231</link>
			<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 23:51:20 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Andersch-Sattler]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=231</guid>
			<description><![CDATA[Im Anhang habe ich meinen Artikel zum Umgang mit und Nutzung von Emotionen in Organisationen angefügt. Vielleicht paßt der ja ins Profil des Forums. Ich würde mich über rege Diskussionen freuen.
Heinz-Günter Andersch-Sattler
Andersch-Sattler@syntraum.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Anhang habe ich meinen Artikel zum Umgang mit und Nutzung von Emotionen in Organisationen angefügt. Vielleicht paßt der ja ins Profil des Forums. Ich würde mich über rege Diskussionen freuen.
Heinz-Günter Andersch-Sattler
Andersch-Sattler@syntraum.de]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Tue gegebenes anders.' von Stand up reason]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=138</link>
			<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 19:04:37 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Stand up reason]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=138</guid>
			<description><![CDATA["Tue gegebenes anders." - dieser Satz von mir, ist eine Quitessenz meiner beweglichen Auseinandersetzung. Ist das nicht das wahre streben nach Zielen? Auf drei Ebenen findet es statt: GEGEBENES -- TUN -- ANDERS. Wir folgen der Logik unserer Eindrücke. Doch kommt immer der Moment des Abstandes. Wir Fantasieren Dinge die gar nichts mehr mit der Realität zun tun haben-das ist Spiritualität. Und das tut wahrhaft befriedigen. Was denkt IHR?

    Mir fällt gerade auf, da ich selbst Thesen an Gott formulierte, das die Antwort doch auf der Grundebene ist. Der "Quadratische Rationalismus unserer Schulbildung, ist gut gemeint doch macht uns unglücklich-auch Leute die gesund sind haben ihre persönlichen Spinnereien.

    Michael Josef Sommer http://www.twitter.com/gefesseltesei]]></description>
			<content:encoded><![CDATA["Tue gegebenes anders." - dieser Satz von mir, ist eine Quitessenz meiner beweglichen Auseinandersetzung. Ist das nicht das wahre streben nach Zielen? Auf drei Ebenen findet es statt: GEGEBENES -- TUN -- ANDERS. Wir folgen der Logik unserer Eindrücke. Doch kommt immer der Moment des Abstandes. Wir Fantasieren Dinge die gar nichts mehr mit der Realität zun tun haben-das ist Spiritualität. Und das tut wahrhaft befriedigen. Was denkt IHR?

    Mir fällt gerade auf, da ich selbst Thesen an Gott formulierte, das die Antwort doch auf der Grundebene ist. Der "Quadratische Rationalismus unserer Schulbildung, ist gut gemeint doch macht uns unglücklich-auch Leute die gesund sind haben ihre persönlichen Spinnereien.

    Michael Josef Sommer http://www.twitter.com/gefesseltesei]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Anwendung Systemisches Wissen!(?)' von Charitos Brentano]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=137</link>
			<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 11:51:15 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Charitos Brentano]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=137</guid>
			<description><![CDATA[Sehr gerne bringe ich mich mit Anregungen und Fragen in das Forum Humanum ein:

Wissenschaft und Forschung bieten stetig mehr psychologisches und psychiatrisches Wissen zur Lösungsfindung.

Wie kommt dieses Wissen in unserer Metropolregion-Rhein-Neckar zielgruppenorientiert in die Anwendung?
Welche Institutionen kümmern sich um die Umsetzung?
Wie erreicht Systemisches Wissen Familien?
Wer macht gute Interventionen?

Mit Freude auf einen interessanten Austausch
Charitos Brentano / Charity Child]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr gerne bringe ich mich mit Anregungen und Fragen in das Forum Humanum ein:

Wissenschaft und Forschung bieten stetig mehr psychologisches und psychiatrisches Wissen zur Lösungsfindung.

Wie kommt dieses Wissen in unserer Metropolregion-Rhein-Neckar zielgruppenorientiert in die Anwendung?
Welche Institutionen kümmern sich um die Umsetzung?
Wie erreicht Systemisches Wissen Familien?
Wer macht gute Interventionen?

Mit Freude auf einen interessanten Austausch
Charitos Brentano / Charity Child]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['TeamKommunikation' von Christoph Schlachte]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=135</link>
			<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 08:50:36 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Christoph Schlachte]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=135</guid>
			<description><![CDATA[Hallo, 

hier eine Idee für eine "bessere" Kooperation in internen und externen Workshops im Sinne von mehr Selbstverantwortung aller Beteiligter. Vielleicht ist diese Idee auch etwas für Sie? Auf Ihre Erfahrungen und Meinungen bin ich gespannt. 

Christoph Schlachte

Q-TeamKommunikation - Einfaches Tool zum Messen von Team-Kommunikationsqualität

Sie machen einen Inhouse Workshop zum Thema Führen in Veränderungsprozessen und stellen nach der Vorstellungsrunde und über die Erwartungsabfrage fest, dass die Teilnehmer eher eine passive Haltung zeigen und von Ihnen erwarten "gute" Inhalte mit guten Übungen zu liefern.  Kennen Sie die Situation?

Dann könnten Sie folgendes sagen und tun - für mehr Selbstverantwortung der Teilnehmer für Ihre Ziele und Entlastung vom Erwartungsdruck:

1.)Lassen Sie uns bitte auf die Metaebene gehen. Ich verteile Ihnen einen Zettel mit einer Skala von 0 - 10. 0- steht für nicht konstruktiv und 10 steht für optimal. Sie kreuzen bitte an, wo sie aktuell unsere gemeinsame Kommunikationsqualität im Hinblick auf Ihre Workshopziele einordnen. Bitte anonym. Sie selbst kreuzen auch an.

2.)Danach sammeln Sie ein und mischen die Zettel, damit die Anonymität gewahrt bleibt.

3.)Danach addieren Sie die Zahlenwerte und teilen durch die Anzahl der Zettel. Diesen Durchschnittswert nennen Sie als Ergebnis.

4.)Dialog mit den Teilnehmern: Was halten Sie von diesem Ergebnis? Was bedeutet dies in Bezug auf Ihre Workshopziele?

5.)Dann bringen Sie in den Dialog die Erkenntnis von Niklas Luhmann ein, dass ein System wie dieser Workshop, nur aus Kommunikation besteht. Kommunikation bedeutet Interaktion, bedeutet Wechselwirkung und Rückkopplung – und ist immer etwas zwischen den beiden Partnern. Jeder Anwesende trägt also Verantwortung für die Zielerreichung; die Verantwortung kann also nie nur einer Seite angelastet werden. 
Z.B. Sie als Trainer brauchen um "gut" zu sein, Feedback von der Gruppe, Aufmerksamkeit, Interesse, etc. Je mehr davon, desto besser für sie; je weniger desto weniger gut für Sie – und die Teilnehmer. Es gibt also Wechselwirkungen mit Auswirkungen.

6.)Was kann jeder einzelne tun, damit der Wert nach unten geht?

7.)Was kann jeder einzelne tun, damit der Wert nach oben geht?

8.)Woran lässt sich das jeweils ablesen? Etc. 

9.)Messung und Dialog später wiederholen.

Danach wiederholen Sie die Messung am Abend und diskutieren den Wert sowie auch die Methode. Durch mehrere Messungen gibt es eine objektive Vergleichsmöglichkeit dieser Werte. 

Sie werden überrascht sein, was diese Aufmerksamkeitsfokussierung auf das Miteinander-Umgehen für Folgen hat. Probieren Sie es aus!

Fragen dazu beantworten Ihnen gern die Berater Christoph Schlachte cschlachte@cs-seminare.com / Karlheinz Pape karlheinz.pape@web.de und Frank Ewert info@mkb-ewert.de 

Wir haben mit dem Werkzeug „Q-TeamKommunikation“ sehr gute Erfahrungen auch in schwierigen Workshop Situationen gemacht.

Die theoretischen Grundlagen zu diesem Werkzeug  dazu kommen aus der Systemtheorie und systemischen Beratung (Niklas Luhmann, Humberto R. Maturana, Milton H. Erickson, Steve de Shazer).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo, 

hier eine Idee für eine "bessere" Kooperation in internen und externen Workshops im Sinne von mehr Selbstverantwortung aller Beteiligter. Vielleicht ist diese Idee auch etwas für Sie? Auf Ihre Erfahrungen und Meinungen bin ich gespannt. 

Christoph Schlachte

Q-TeamKommunikation - Einfaches Tool zum Messen von Team-Kommunikationsqualität

Sie machen einen Inhouse Workshop zum Thema Führen in Veränderungsprozessen und stellen nach der Vorstellungsrunde und über die Erwartungsabfrage fest, dass die Teilnehmer eher eine passive Haltung zeigen und von Ihnen erwarten "gute" Inhalte mit guten Übungen zu liefern.  Kennen Sie die Situation?

Dann könnten Sie folgendes sagen und tun - für mehr Selbstverantwortung der Teilnehmer für Ihre Ziele und Entlastung vom Erwartungsdruck:

1.)Lassen Sie uns bitte auf die Metaebene gehen. Ich verteile Ihnen einen Zettel mit einer Skala von 0 - 10. 0- steht für nicht konstruktiv und 10 steht für optimal. Sie kreuzen bitte an, wo sie aktuell unsere gemeinsame Kommunikationsqualität im Hinblick auf Ihre Workshopziele einordnen. Bitte anonym. Sie selbst kreuzen auch an.

2.)Danach sammeln Sie ein und mischen die Zettel, damit die Anonymität gewahrt bleibt.

3.)Danach addieren Sie die Zahlenwerte und teilen durch die Anzahl der Zettel. Diesen Durchschnittswert nennen Sie als Ergebnis.

4.)Dialog mit den Teilnehmern: Was halten Sie von diesem Ergebnis? Was bedeutet dies in Bezug auf Ihre Workshopziele?

5.)Dann bringen Sie in den Dialog die Erkenntnis von Niklas Luhmann ein, dass ein System wie dieser Workshop, nur aus Kommunikation besteht. Kommunikation bedeutet Interaktion, bedeutet Wechselwirkung und Rückkopplung – und ist immer etwas zwischen den beiden Partnern. Jeder Anwesende trägt also Verantwortung für die Zielerreichung; die Verantwortung kann also nie nur einer Seite angelastet werden. 
Z.B. Sie als Trainer brauchen um "gut" zu sein, Feedback von der Gruppe, Aufmerksamkeit, Interesse, etc. Je mehr davon, desto besser für sie; je weniger desto weniger gut für Sie – und die Teilnehmer. Es gibt also Wechselwirkungen mit Auswirkungen.

6.)Was kann jeder einzelne tun, damit der Wert nach unten geht?

7.)Was kann jeder einzelne tun, damit der Wert nach oben geht?

8.)Woran lässt sich das jeweils ablesen? Etc. 

9.)Messung und Dialog später wiederholen.

Danach wiederholen Sie die Messung am Abend und diskutieren den Wert sowie auch die Methode. Durch mehrere Messungen gibt es eine objektive Vergleichsmöglichkeit dieser Werte. 

Sie werden überrascht sein, was diese Aufmerksamkeitsfokussierung auf das Miteinander-Umgehen für Folgen hat. Probieren Sie es aus!

Fragen dazu beantworten Ihnen gern die Berater Christoph Schlachte cschlachte@cs-seminare.com / Karlheinz Pape karlheinz.pape@web.de und Frank Ewert info@mkb-ewert.de 

Wir haben mit dem Werkzeug „Q-TeamKommunikation“ sehr gute Erfahrungen auch in schwierigen Workshop Situationen gemacht.

Die theoretischen Grundlagen zu diesem Werkzeug  dazu kommen aus der Systemtheorie und systemischen Beratung (Niklas Luhmann, Humberto R. Maturana, Milton H. Erickson, Steve de Shazer).]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Absage der 4. Dialogtagung' von Christoph Schlachte]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=134</link>
			<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:13:38 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Christoph Schlachte]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=134</guid>
			<description><![CDATA[
Zitat:Mit Bedauern müssen wir die angekündigte 4. Dialogtagung mit dem Titel "Nachhaltigkeit professionalisieren - neue Rollen, neue Chancen" leider ausfallen lassen


Das ist nun je nach Sichtweise ein Problem, eine Herausforderung, eine Chance oder vielleicht etwas ganz anderes? 

Vorab möchte ich mich bei den Organisatoren für ihr Engagement bedanken. Das tue ich auch, weil ich Gelegenheit gehabt hätte im Rahmen des Forums einen Beitrag zu gestalten. Es wäre dabei um das Thema Kommunikationsqualität in Unternehmen gegangen. Dazu wäre ich gerne in den lebendigen und kritischen Austausch mit den Teilnehmerkreis des Forums gekommen: Für bessere (Beratungs-) Konzepte, für bessere Ergebnisse für Unternehmen. Ich schätze die Qualität der Beiträge auch hier im Forum, doch ein Dialog mit lebendigen Teilnehmern hat für mich noch eine andere Qualität. Nun wird es in dieser Form leider nicht zum Dialog kommen. 

Sicherlich werden die Organisatoren nach Gründen fragen, warum diesmal der Zuspruch zu dieser Veranstaltung so gering war. Interessanter ist vielleicht die Frage, ob und in welcher Form, mit welchen Themen, das nächste "Forum Humanum" als Dialogveranstaltung stattfinden wird. 

Nachhaltigkeit professionalisieren, neue Rollen und neue Chancen - klingt aus meiner Beobachtung nach einem Thema, was viele Menschen in Unternehmen und auch uns Berater beschäftigt. 

Nun ist auch eine Frage, die mich bewegt: Erreiche ich mit dieser Nachricht die Menschen, die ohnehin gekommen wären oder auch welche, die sich bewusst gegen eine Teilnahme entschieden haben? Das wird in jedem Fall gute Gründe geben. Und wie im richtigen Leben, führt eher das "Feedback" und gibt so Gelegenheit der Analyse und einer möglichen Neuausrichtung. 

Fragen, die ich mir stellte und gerne an Leser dieser Nachricht stelle, sind: 

Auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 0 für gar nicht und 10 für optimal steht: 

1.) Wie sehr wäre das aktuelle Angebot zur Dialogveranstaltung hilfreich und nützlich für Ihre Ziele? (6)
2.) Wie sehr sind die Beiträge im Forum in Bezug auf Ihre Ziele und Erwartungen hilfreich und nützlich? (4)
3.) Wie schätzen Sie Ihre persönliche Möglichkeit ein, die ersten beiden Themen so zu beeinflussen, dass Sie auf der Skala eine höhere Antwort geben können? (5)
4.) Wie schätzen Sie es ein, ob Sie das tun werden? (7)

5) Wie müsste die nächste Dialogveranstaltung gestaltet werden, so dass Sie sagen, ich komme gerne? z.B. Beteiligung bei Themenwahl, Referentenauswahl, Design der Veranstaltung (Barcamp, Open Space, ...), Ort, Dauer, Investition, ...

Beteiligung bei Themenwahl. Raum für Formate wie z.B.  BarCamp (ähnlich Open Space http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp ) und damit Referenten-Vielfalt zu einem Thema sind meine Punkte, die ich gerne in die Diskussion einbringen möchte. 

Ich sehe die aktuelle Situation als Chance, um "Angebot" und "Nachfrage" neu zu gestalten. :)

Mit besten Grüßen, 

Christoph Schlachte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
Zitat:Mit Bedauern müssen wir die angekündigte 4. Dialogtagung mit dem Titel "Nachhaltigkeit professionalisieren - neue Rollen, neue Chancen" leider ausfallen lassen


Das ist nun je nach Sichtweise ein Problem, eine Herausforderung, eine Chance oder vielleicht etwas ganz anderes? 

Vorab möchte ich mich bei den Organisatoren für ihr Engagement bedanken. Das tue ich auch, weil ich Gelegenheit gehabt hätte im Rahmen des Forums einen Beitrag zu gestalten. Es wäre dabei um das Thema Kommunikationsqualität in Unternehmen gegangen. Dazu wäre ich gerne in den lebendigen und kritischen Austausch mit den Teilnehmerkreis des Forums gekommen: Für bessere (Beratungs-) Konzepte, für bessere Ergebnisse für Unternehmen. Ich schätze die Qualität der Beiträge auch hier im Forum, doch ein Dialog mit lebendigen Teilnehmern hat für mich noch eine andere Qualität. Nun wird es in dieser Form leider nicht zum Dialog kommen. 

Sicherlich werden die Organisatoren nach Gründen fragen, warum diesmal der Zuspruch zu dieser Veranstaltung so gering war. Interessanter ist vielleicht die Frage, ob und in welcher Form, mit welchen Themen, das nächste "Forum Humanum" als Dialogveranstaltung stattfinden wird. 

Nachhaltigkeit professionalisieren, neue Rollen und neue Chancen - klingt aus meiner Beobachtung nach einem Thema, was viele Menschen in Unternehmen und auch uns Berater beschäftigt. 

Nun ist auch eine Frage, die mich bewegt: Erreiche ich mit dieser Nachricht die Menschen, die ohnehin gekommen wären oder auch welche, die sich bewusst gegen eine Teilnahme entschieden haben? Das wird in jedem Fall gute Gründe geben. Und wie im richtigen Leben, führt eher das "Feedback" und gibt so Gelegenheit der Analyse und einer möglichen Neuausrichtung. 

Fragen, die ich mir stellte und gerne an Leser dieser Nachricht stelle, sind: 

Auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 0 für gar nicht und 10 für optimal steht: 

1.) Wie sehr wäre das aktuelle Angebot zur Dialogveranstaltung hilfreich und nützlich für Ihre Ziele? (6)
2.) Wie sehr sind die Beiträge im Forum in Bezug auf Ihre Ziele und Erwartungen hilfreich und nützlich? (4)
3.) Wie schätzen Sie Ihre persönliche Möglichkeit ein, die ersten beiden Themen so zu beeinflussen, dass Sie auf der Skala eine höhere Antwort geben können? (5)
4.) Wie schätzen Sie es ein, ob Sie das tun werden? (7)

5) Wie müsste die nächste Dialogveranstaltung gestaltet werden, so dass Sie sagen, ich komme gerne? z.B. Beteiligung bei Themenwahl, Referentenauswahl, Design der Veranstaltung (Barcamp, Open Space, ...), Ort, Dauer, Investition, ...

Beteiligung bei Themenwahl. Raum für Formate wie z.B.  BarCamp (ähnlich Open Space http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp ) und damit Referenten-Vielfalt zu einem Thema sind meine Punkte, die ich gerne in die Diskussion einbringen möchte. 

Ich sehe die aktuelle Situation als Chance, um "Angebot" und "Nachfrage" neu zu gestalten. :)

Mit besten Grüßen, 

Christoph Schlachte]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Projekt Empathen.de' von Birgit Trappmann-Korr]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=129</link>
			<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 09:44:45 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Birgit Trappmann-Korr]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=129</guid>
			<description><![CDATA[Ziel des forum humanum ist es, ein Aktionsbündnis zur Neubelebung von Kreativität und Gestaltungskraft in Menschengerechten Organisationen zu schaffen und deshalb habe ich mich entschlossen mein Projekt Empathen.de hier vorzustellen, da es genau dieses Thema beinhaltet.

Ich würde mir wünschen, hier Kommentare und vielleicht sogar Unterstützung von Seiten der Wissenschaft und den erfahrenen Praktikern zu erhalten.

Einen umfassenden Einblick über das Projekt erhalten Sie unter www.empathen.de

Ich möchte jedoch in ein paar Worten hier beschreiben worum es geht:

Das Projekt trägt das Motto "Spirit goes Business" und möchte die Potentiale von empathischen hochsensitiven Menschen (HSM) für Organisationen verfügbar machen.

Eine Projektbeschreibung habe ich hier zusätzlich als Attachment beigefügt. Es war mir persönlich sehr wichtig etwas praktisches zu tun und in Gang zu bringen und nicht nur theoretisch darüber zu schreiben und zu diskutieren.
Vielleicht erweckt es ja Ihr Interesse?
Beste Grüße.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ziel des forum humanum ist es, ein Aktionsbündnis zur Neubelebung von Kreativität und Gestaltungskraft in Menschengerechten Organisationen zu schaffen und deshalb habe ich mich entschlossen mein Projekt Empathen.de hier vorzustellen, da es genau dieses Thema beinhaltet.

Ich würde mir wünschen, hier Kommentare und vielleicht sogar Unterstützung von Seiten der Wissenschaft und den erfahrenen Praktikern zu erhalten.

Einen umfassenden Einblick über das Projekt erhalten Sie unter www.empathen.de

Ich möchte jedoch in ein paar Worten hier beschreiben worum es geht:

Das Projekt trägt das Motto "Spirit goes Business" und möchte die Potentiale von empathischen hochsensitiven Menschen (HSM) für Organisationen verfügbar machen.

Eine Projektbeschreibung habe ich hier zusätzlich als Attachment beigefügt. Es war mir persönlich sehr wichtig etwas praktisches zu tun und in Gang zu bringen und nicht nur theoretisch darüber zu schreiben und zu diskutieren.
Vielleicht erweckt es ja Ihr Interesse?
Beste Grüße.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['psychologische Faktoren des Erfolgs' von Andersch-Sattler]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=125</link>
			<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 18:40:55 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Andersch-Sattler]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=125</guid>
			<description><![CDATA[Psychologische Faktoren des Erfolgs
Heinz-Günter Andersch-Sattler, Augsburg 2009

Erfolg hat viele Gesichter. Eines scheint sicher: Je mehr ich mich selbst auf der Erfolgsseite sehe, um so wahrscheinlicher bin ich auch erfolgreich. Um das zu meistern, muss ich auch in der Lage sein, Hindernisse zu überwinden, Rückschläge einzustecken und aus diesen das beste für mich herauszuholen. „Untersuchungen zeigen, dass Personen mit hohem Selbstwertgefühl Misserfolge eher den ungünstigen Umständen anlasten, während sie Erfolge als eigenes Verdienst interpretieren. Bei Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl ist dies selten der Fall – sie werten Niederlagen eher als persönliches Versagen. Steigern womöglich also ‚selbstwertdienliche Kognitionen’ den Erfolg von Menschen?“ (Gehirn und Geist, 3/2009, S. 38) Vor allem wenn Misserfolge sich in einschränkende Grundüberzeugungen verwandeln oder sich an bereits bestehende anhängen, entsteht ein deutliches Motivationsproblem bei den Betroffenen, so dass im schlimmsten Falle die einschränkenden Grundüberzeugungen die Regie übernehmen. Hier können schon Zuschreibungen von außen wie: „Das werden Sie vermutlich nicht schaffen“ eine einschränkende Wirkung haben bzw. bei den Betroffenen zu mehr Unsicherheit führen. Bei erhöhtem Selbstwertgefühl spielt so eine Bemerkung allerdings keine wesentliche Rolle, sondern wirkt sogar eher anspornend nach dem Motto: „Dem zeig ich’s aber.“ 

Unter dem Stichwort Selbstwirksamkeit haben Psychologen Erkenntnisse zusammen gefasst, die zeigen, dass wir dann aktiv und am Ziel orientiert bleiben, wenn wir selber den Eindruck haben, etwas zum Erreichen des Ziels beizutragen und wenn wir uns nicht selber auf der Verliererstraße sehen. Man könnte also den Eindruck haben, dass, je höher der Selbstwert, desto höher der Erfolg. Dies ist jedoch keine lineare Rechnung. Ein überzogener Selbstwert kann die Realität aus dem Blick verlieren und zu situativ unangemessenen Reaktionen führen im Sinne der Selbstüberschätzung. 

Im März 2009 erschien ein Artikel in „Gehirn und Geist“  mit dem Titel „Psychologie des Erfolgs“ (S. 34 – 41). Aus diesem Artikel habe ich die dort genannten Merkmale von Erfolgsmenschen herausgezogen:
•	Engagement und Ausdauer
•	Hindernisse und Rückschläge überwinden
•	hohes Selbstwertgefühl
•	mentale Simulation von möglichen Hindernissen und deren Überwindung
•	Selbstwirksamkeit

Diese Liste beschreibt die Voraussetzungen für den Erfolg von Menschen in einer Welt, die in erster Linie auf die individuelle Durchsetzungsfähigkeit – auch auf Kosten anderer – setzt und weniger auf Kooperation und gemeinsame Zielerreichung. 

Neurobiologischen Erkenntnissen zufolge (s. z.B. Joachim Bauer, Prinzip Menschlichkeit, Hamburg 2007) sind jedoch gerade gemeinsame Ziele und Kooperation auf lange Sicht erfolgreicher bzw. haben uns im Lauf der Evolution zu dem gemacht, was wir sind. Bauer sagt, dass wir im Prinzip biologisch auf Kooperation hin angelegt sind.  Das Konkurrenzprinzip macht uns kurzfristig erfolgreicher, lässt aber auch Opfer zurück, die sowohl wirtschaftliche als auch soziale Kosten verursachen, nämlich Kosten die durch die oben beschriebenen Selbstabwertungen und die Bestätigung einschränkender Grundüberzeugungen verursacht werden, die die Kapazitäten der Mitarbeiter einschränken. Insofern gehören zu nachhaltigem Erfolg auch soziale und emotionale Intelligenz, wie sie von Goleman (s. Goleman, Der Erfolgs-Quotient, München/Wien 1999; ders. und Boyatzis, Soziale Intelligenz – Warum Führung Einfühlung bedeutet, in: Harvard Business Manager 1/2009, S. 35 ff.) und anderen beschrieben wurde.

Für erfolgreiches Handeln ist es sicher nötig, Wege zu haben, mit Misserfolg produktiv umzugehen. Eine der beliebtesten und statistisch am häufigsten angewandten Strategien wurde oben schon erwähnt: Misserfolge werden den Umständen und den „Anderen“ zugeschrieben, Erfolge mir selbst. In dieser Formel bildet sich eine unzulässige Verkürzung und Vereinfachung ab, in der sich das gesellschaftlich verheerende „Erfolgskonzept“ widerspiegelt, das uns auf dem Weg durch die aktuelle Krise so häufig begegnet: die Sozialisierung des Misserfolgs und die Individualisierung des Erfolgs. Ein wesentlicher psychologischer Faktor des Erfolgs besteht darin, 
•	eigene Fehler zu erkennen und für zukünftiges Handeln zu nutzen, 
•	sich Fehler verzeihen zu können und die Folgen von Fehlern zu tragen, ohne dabei einen Selbstwerteinbruch erleiden zu müssen. 
Die Infragestellung eigenen Handelns würde aus dieser Sicht auch Innovationsprozesse beschleunigen helfen – zweifellos ein Faktor von Erfolg. Denn wer sich flexibel anpassen und den Veränderungsprozess auch auf sich selbst anwenden kann, wird sich nachhaltiger behaupten können und ein Beispiel für seine Mitarbeiter sein.

In Bezug auf die genannten Erfolgsfaktoren können wir mit den Mitteln von ROMPC® aktiv werden: 
•	Engagement und Ausdauer betreffen unsere innere Motivation, auch bei auftretenden Schwierigkeiten am Ball zu bleiben, auch dann noch zu wissen, was ich will. Zum einen bringen Menschen mit hoher intrinsischer Motivation die besten Voraussetzungen hierfür mit, andererseits ist es möglich, die innere Motivation und damit das Engagement zu stärken, indem wir beispielsweise unter Integration von trouble-shooting innere Motivationsbremsen lösen oder auch widerstreitende Grundüberzeugungen bearbeiten. Eine realistische Prüfung der Aussichten des Projekts sollte gleichfalls möglich sein, ohne dass das Engagement, die Einsatzbereitschaft darunter leidet. Hier ist es wichtig an Themen dran zu bleiben wie: Wo will ich hin? Was will ich wirklich erreichen für mich und andere / dir Firma? Was sind die weiterreichenden Ziele über das konkrete Projekt hinaus? Welche Werte oder sonstigen Pläne stehen der Verwirklichung meiner Ziele im Weg? Was muss ich tun, welche Weichen muss ich stellen, um mittel- oder langfristig meine Ziele verwirklichen zu können? Dies wären typische Coaching-Fragen and dieser Stelle.
•	Hindernisse und Rückschläge verarbeiten und überwinden geht bei ROMPC einher damit, dass die limbischen Reste davon mit verarbeitet werden, so dass das Alarmsystem in seiner Warnstufe herabgesetzt werden kann. Hinzu kommt die Erarbeitung konstruktiver Lernstrategien aus den Hindernissen und Rückschlägen heraus. Eventuell entgegenstehende Grundüberzeugungen und Gruselphantasien werden gleichfalls identifiziert und behandelt.
•	Das Selbswertgefühl erhöhen wir, indem wir die entgegenstehenden Grundüberzeugungen bearbeiten und in ihrer Wirkung minimieren sowie entsprechende Gruselphantasien auflösen. Für das Erfolgs-Coaching ist dies unser zentraler Ansatzpunkt, der vor allem die inneren Vorgänge verändert und die negative Selbstsicht und das Katastrophisieren einschränkt. Hier gilt es in der Tat zu unterscheiden: Wo lauern wirklich große Schwierigkeiten oder sogar Katastrophen und wo sind sie praktisch von der eigenen Psyche hergestellt. In der beginnenden Finanzkrise haben – so viel wir heute wissen – zu viele Entscheider die Anzeichen der beginnenden Katastrophe ausgeblendet und so nicht mehr in ausreichendem Maße die sich abzeichnenden Gefahren gesehen. Wir brauchen allerdings einen ausreichend hohen Selbstwert, um vor den Gefahren den Blick gerade nicht zu verschließen.
•	Das vorherige Durcharbeiten von Schwierigkeiten und Hindernissen führen wir durch mit dem Ziel, im vorhinein adäquate Lösungen in Aussicht zu nehmen, so die Handlungsoptionen der betreffenden Personen zu erweitern und auf diesem Wege mehr Sicherheit zu geben. Wir leisten damit der Grundhaltung Vorschub, dass das Leben ein permanenter Veränderungsprozess ist und dass wir auch dann etwas einsetzen müssen, wenn wir alles stabil halten wollen. In diesem bedeutet Nicht-Veränderung auch Arbeit, nämlich Festhalten an dem Bestehenden und Widerstand gegen Veränderung. Wenn das leben aber im ständigen Wandel begriffen ist, erfordert die Leugnung dieses Wandels einen permanenten Aufwand.
•	Die Selbstwirksamkeit wird automatisch erhöht, indem die eintretenden Erfolge in Form einer Rückkoppelungsschleife mir selber zugeschrieben werden. Auch durch meinen eigenen Veränderungsprozess werden innere Vorgänge frei gesetzt, die hormonell mit erhöhter Dopamin-Ausschüttung zu tun haben. (s. hierzu meinen Aufsatz „Wenn Lernen zur Last wird“) Dies ist ein innerer Erfolgsverstärker, der in besonderem Maße bei eigenen Veränderungsprozessen aktiviert wird.
•	Und nicht zuletzt ist das Training sozialer und emotionaler Intelligenz ein Erfolgsfaktor ersten Ranges, den wir gleichfalls mit ROMPC® effektiv stärken können. (s. hierzu meinen Aufsatz „Spieglein, Spieglein …“)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Psychologische Faktoren des Erfolgs
Heinz-Günter Andersch-Sattler, Augsburg 2009

Erfolg hat viele Gesichter. Eines scheint sicher: Je mehr ich mich selbst auf der Erfolgsseite sehe, um so wahrscheinlicher bin ich auch erfolgreich. Um das zu meistern, muss ich auch in der Lage sein, Hindernisse zu überwinden, Rückschläge einzustecken und aus diesen das beste für mich herauszuholen. „Untersuchungen zeigen, dass Personen mit hohem Selbstwertgefühl Misserfolge eher den ungünstigen Umständen anlasten, während sie Erfolge als eigenes Verdienst interpretieren. Bei Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl ist dies selten der Fall – sie werten Niederlagen eher als persönliches Versagen. Steigern womöglich also ‚selbstwertdienliche Kognitionen’ den Erfolg von Menschen?“ (Gehirn und Geist, 3/2009, S. 38) Vor allem wenn Misserfolge sich in einschränkende Grundüberzeugungen verwandeln oder sich an bereits bestehende anhängen, entsteht ein deutliches Motivationsproblem bei den Betroffenen, so dass im schlimmsten Falle die einschränkenden Grundüberzeugungen die Regie übernehmen. Hier können schon Zuschreibungen von außen wie: „Das werden Sie vermutlich nicht schaffen“ eine einschränkende Wirkung haben bzw. bei den Betroffenen zu mehr Unsicherheit führen. Bei erhöhtem Selbstwertgefühl spielt so eine Bemerkung allerdings keine wesentliche Rolle, sondern wirkt sogar eher anspornend nach dem Motto: „Dem zeig ich’s aber.“ 

Unter dem Stichwort Selbstwirksamkeit haben Psychologen Erkenntnisse zusammen gefasst, die zeigen, dass wir dann aktiv und am Ziel orientiert bleiben, wenn wir selber den Eindruck haben, etwas zum Erreichen des Ziels beizutragen und wenn wir uns nicht selber auf der Verliererstraße sehen. Man könnte also den Eindruck haben, dass, je höher der Selbstwert, desto höher der Erfolg. Dies ist jedoch keine lineare Rechnung. Ein überzogener Selbstwert kann die Realität aus dem Blick verlieren und zu situativ unangemessenen Reaktionen führen im Sinne der Selbstüberschätzung. 

Im März 2009 erschien ein Artikel in „Gehirn und Geist“  mit dem Titel „Psychologie des Erfolgs“ (S. 34 – 41). Aus diesem Artikel habe ich die dort genannten Merkmale von Erfolgsmenschen herausgezogen:
•	Engagement und Ausdauer
•	Hindernisse und Rückschläge überwinden
•	hohes Selbstwertgefühl
•	mentale Simulation von möglichen Hindernissen und deren Überwindung
•	Selbstwirksamkeit

Diese Liste beschreibt die Voraussetzungen für den Erfolg von Menschen in einer Welt, die in erster Linie auf die individuelle Durchsetzungsfähigkeit – auch auf Kosten anderer – setzt und weniger auf Kooperation und gemeinsame Zielerreichung. 

Neurobiologischen Erkenntnissen zufolge (s. z.B. Joachim Bauer, Prinzip Menschlichkeit, Hamburg 2007) sind jedoch gerade gemeinsame Ziele und Kooperation auf lange Sicht erfolgreicher bzw. haben uns im Lauf der Evolution zu dem gemacht, was wir sind. Bauer sagt, dass wir im Prinzip biologisch auf Kooperation hin angelegt sind.  Das Konkurrenzprinzip macht uns kurzfristig erfolgreicher, lässt aber auch Opfer zurück, die sowohl wirtschaftliche als auch soziale Kosten verursachen, nämlich Kosten die durch die oben beschriebenen Selbstabwertungen und die Bestätigung einschränkender Grundüberzeugungen verursacht werden, die die Kapazitäten der Mitarbeiter einschränken. Insofern gehören zu nachhaltigem Erfolg auch soziale und emotionale Intelligenz, wie sie von Goleman (s. Goleman, Der Erfolgs-Quotient, München/Wien 1999; ders. und Boyatzis, Soziale Intelligenz – Warum Führung Einfühlung bedeutet, in: Harvard Business Manager 1/2009, S. 35 ff.) und anderen beschrieben wurde.

Für erfolgreiches Handeln ist es sicher nötig, Wege zu haben, mit Misserfolg produktiv umzugehen. Eine der beliebtesten und statistisch am häufigsten angewandten Strategien wurde oben schon erwähnt: Misserfolge werden den Umständen und den „Anderen“ zugeschrieben, Erfolge mir selbst. In dieser Formel bildet sich eine unzulässige Verkürzung und Vereinfachung ab, in der sich das gesellschaftlich verheerende „Erfolgskonzept“ widerspiegelt, das uns auf dem Weg durch die aktuelle Krise so häufig begegnet: die Sozialisierung des Misserfolgs und die Individualisierung des Erfolgs. Ein wesentlicher psychologischer Faktor des Erfolgs besteht darin, 
•	eigene Fehler zu erkennen und für zukünftiges Handeln zu nutzen, 
•	sich Fehler verzeihen zu können und die Folgen von Fehlern zu tragen, ohne dabei einen Selbstwerteinbruch erleiden zu müssen. 
Die Infragestellung eigenen Handelns würde aus dieser Sicht auch Innovationsprozesse beschleunigen helfen – zweifellos ein Faktor von Erfolg. Denn wer sich flexibel anpassen und den Veränderungsprozess auch auf sich selbst anwenden kann, wird sich nachhaltiger behaupten können und ein Beispiel für seine Mitarbeiter sein.

In Bezug auf die genannten Erfolgsfaktoren können wir mit den Mitteln von ROMPC® aktiv werden: 
•	Engagement und Ausdauer betreffen unsere innere Motivation, auch bei auftretenden Schwierigkeiten am Ball zu bleiben, auch dann noch zu wissen, was ich will. Zum einen bringen Menschen mit hoher intrinsischer Motivation die besten Voraussetzungen hierfür mit, andererseits ist es möglich, die innere Motivation und damit das Engagement zu stärken, indem wir beispielsweise unter Integration von trouble-shooting innere Motivationsbremsen lösen oder auch widerstreitende Grundüberzeugungen bearbeiten. Eine realistische Prüfung der Aussichten des Projekts sollte gleichfalls möglich sein, ohne dass das Engagement, die Einsatzbereitschaft darunter leidet. Hier ist es wichtig an Themen dran zu bleiben wie: Wo will ich hin? Was will ich wirklich erreichen für mich und andere / dir Firma? Was sind die weiterreichenden Ziele über das konkrete Projekt hinaus? Welche Werte oder sonstigen Pläne stehen der Verwirklichung meiner Ziele im Weg? Was muss ich tun, welche Weichen muss ich stellen, um mittel- oder langfristig meine Ziele verwirklichen zu können? Dies wären typische Coaching-Fragen and dieser Stelle.
•	Hindernisse und Rückschläge verarbeiten und überwinden geht bei ROMPC einher damit, dass die limbischen Reste davon mit verarbeitet werden, so dass das Alarmsystem in seiner Warnstufe herabgesetzt werden kann. Hinzu kommt die Erarbeitung konstruktiver Lernstrategien aus den Hindernissen und Rückschlägen heraus. Eventuell entgegenstehende Grundüberzeugungen und Gruselphantasien werden gleichfalls identifiziert und behandelt.
•	Das Selbswertgefühl erhöhen wir, indem wir die entgegenstehenden Grundüberzeugungen bearbeiten und in ihrer Wirkung minimieren sowie entsprechende Gruselphantasien auflösen. Für das Erfolgs-Coaching ist dies unser zentraler Ansatzpunkt, der vor allem die inneren Vorgänge verändert und die negative Selbstsicht und das Katastrophisieren einschränkt. Hier gilt es in der Tat zu unterscheiden: Wo lauern wirklich große Schwierigkeiten oder sogar Katastrophen und wo sind sie praktisch von der eigenen Psyche hergestellt. In der beginnenden Finanzkrise haben – so viel wir heute wissen – zu viele Entscheider die Anzeichen der beginnenden Katastrophe ausgeblendet und so nicht mehr in ausreichendem Maße die sich abzeichnenden Gefahren gesehen. Wir brauchen allerdings einen ausreichend hohen Selbstwert, um vor den Gefahren den Blick gerade nicht zu verschließen.
•	Das vorherige Durcharbeiten von Schwierigkeiten und Hindernissen führen wir durch mit dem Ziel, im vorhinein adäquate Lösungen in Aussicht zu nehmen, so die Handlungsoptionen der betreffenden Personen zu erweitern und auf diesem Wege mehr Sicherheit zu geben. Wir leisten damit der Grundhaltung Vorschub, dass das Leben ein permanenter Veränderungsprozess ist und dass wir auch dann etwas einsetzen müssen, wenn wir alles stabil halten wollen. In diesem bedeutet Nicht-Veränderung auch Arbeit, nämlich Festhalten an dem Bestehenden und Widerstand gegen Veränderung. Wenn das leben aber im ständigen Wandel begriffen ist, erfordert die Leugnung dieses Wandels einen permanenten Aufwand.
•	Die Selbstwirksamkeit wird automatisch erhöht, indem die eintretenden Erfolge in Form einer Rückkoppelungsschleife mir selber zugeschrieben werden. Auch durch meinen eigenen Veränderungsprozess werden innere Vorgänge frei gesetzt, die hormonell mit erhöhter Dopamin-Ausschüttung zu tun haben. (s. hierzu meinen Aufsatz „Wenn Lernen zur Last wird“) Dies ist ein innerer Erfolgsverstärker, der in besonderem Maße bei eigenen Veränderungsprozessen aktiviert wird.
•	Und nicht zuletzt ist das Training sozialer und emotionaler Intelligenz ein Erfolgsfaktor ersten Ranges, den wir gleichfalls mit ROMPC® effektiv stärken können. (s. hierzu meinen Aufsatz „Spieglein, Spieglein …“)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Vorstellung Thomas Evers' von sozpsychber]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=124</link>
			<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 14:12:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[sozpsychber]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=124</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen,

ich bin Tom und mache dieses Jahr mein 4. Jahrzent "rund".

Vielleicht einen kurzen Lebenslauf in Stichworten:
Schulisch:
Realschule - Ausbildung zum Elektriker auf einer Schachtanlage - Fachabitur - Zivildienst - Studium der Elektrotechnik (nur ein halbes Jahr) - Studium der Sozialpädagogik

Beruflich:
Anerkennungsjahr (Beratung psychisch Kranker (Gesundheitsamt)) - Bezugsbetreuungen in einem spzialpsychiatrischen Wohnheim - Selbständig (Schulungen EDV, Kommunikation, Bewerbungen, NLP) - Bezugsbetreuungen in einem anderem sozpsych. Wohnheim - Dato: Bereichsleitung, zuständig für rund 36 Bewohner und 15 Mitarbeiter.

Im Studium begann das Interesse für den Radikalen Konstruktivismus und der Gestaltpsychologie. Nach dem Studium kam die erste NLP Fortbildung. Mittlerweile bin ich NLP-Master und kurz vor dem Abschluss NLP Coach (DVNLP).
Gerade in den letzten Jahren rückten die systemisch-konstruktivistischen Ansätze immer ins Interesse; lerne ich doch z.Zt. bei einem NLP Trainer, der maßgeblich von Gunther Schmidt beeinflusst ist (nlpt.de).

Edit: auch wenn hier keiner mehr zu lesen scheint, editier ich diesen Beitrag, da sich in den letzten 2 Jahren zu viel beruflich verändert hat, aös dass ich dies hier noch so stehen lassen wollte.
LG von Thomas Evers am 29.04.2012.

Liebe Grüße,
Tom.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen,

ich bin Tom und mache dieses Jahr mein 4. Jahrzent "rund".

Vielleicht einen kurzen Lebenslauf in Stichworten:
Schulisch:
Realschule - Ausbildung zum Elektriker auf einer Schachtanlage - Fachabitur - Zivildienst - Studium der Elektrotechnik (nur ein halbes Jahr) - Studium der Sozialpädagogik

Beruflich:
Anerkennungsjahr (Beratung psychisch Kranker (Gesundheitsamt)) - Bezugsbetreuungen in einem spzialpsychiatrischen Wohnheim - Selbständig (Schulungen EDV, Kommunikation, Bewerbungen, NLP) - Bezugsbetreuungen in einem anderem sozpsych. Wohnheim - Dato: Bereichsleitung, zuständig für rund 36 Bewohner und 15 Mitarbeiter.

Im Studium begann das Interesse für den Radikalen Konstruktivismus und der Gestaltpsychologie. Nach dem Studium kam die erste NLP Fortbildung. Mittlerweile bin ich NLP-Master und kurz vor dem Abschluss NLP Coach (DVNLP).
Gerade in den letzten Jahren rückten die systemisch-konstruktivistischen Ansätze immer ins Interesse; lerne ich doch z.Zt. bei einem NLP Trainer, der maßgeblich von Gunther Schmidt beeinflusst ist (nlpt.de).

Edit: auch wenn hier keiner mehr zu lesen scheint, editier ich diesen Beitrag, da sich in den letzten 2 Jahren zu viel beruflich verändert hat, aös dass ich dies hier noch so stehen lassen wollte.
LG von Thomas Evers am 29.04.2012.

Liebe Grüße,
Tom.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Gesellschaftliches Werte-Management' von Bernd Fittkau]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=116</link>
			<pubDate>Tue, 12 May 2009 20:49:14 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Bernd Fittkau]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=116</guid>
			<description><![CDATA[Einladung zum
„Gesellschaftlichen Werte-Management“

Prof. Dr. Bernd Fittkau
„Es gibt kein richtiges 
Leben im falschen“
(Adorno)

„Krise als Chance“
Die aktuelle Finanzkrise erscheint als Spitze eines Eisberges, in dem sich unter der Oberfläche eine Reihe von weiteren gesellschaftlicher Krisen vereinigen: eine vielfaktorielle „ökologische Krise“, eine „Nord-Süd-/Arme-Reiche“-Krise, eine globale „Wachstumsabhängigkeits-Krise“ und eine „Werte-Krise“ – und alle diese Krisen hängen miteinander zusammen und verstärken sich gegenseitig. Ein brisantes Szenario, das die Politiker zunehmend unter Handlungsdruck bringt.

„Krisen sind Chancen zum Neubeginn“ – diese Einsicht, die im doppeldeutigen chinesischen Schriftzeichen für „Krise“ steckt, ist sicher mehr als ein optimistisch stimmendes Schlagwort, angesichts eines bedrohlichen Situation und Entwicklung. Es gibt auch im westlich geprägten Denken ähnliche erst zu nehmende Erkenntnisse dialektischer Natur, wie „Not macht erfinderisch“, „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ (Hölderlin), das Wort „not-wendig“ meint, dass die aktuelle „Not“ zum Besseren  „ge-wendet“ werden sollte – und schließlich sind letztlich alle sozialen Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und Systeme als komplementäre Gegenbewegungen und Balancierungsversuche zu gefährlichen sozialen Notsituationen entstanden. 
Und diese sozialen Gegenpole bedingen sich gegenseitig und halten sich wechselseitig am Leben.: Die „Not“ sorgt für „soziale Hilfe“ und die „sozialen Hilfsorganisationen“ leben von der „Not“, z.B. ohne „innere Feinde“ gibt es keine Notwendigkeit von „Polizei etc.“ und ohne „äußere Feinde“ keine Notwendigkeit von „Militär etc.“ und ohne Kriege keine Notwendigkeit einer Waffenindustrie etc. etc. Aus dieser Art des dialektischen Denkens ergeben sich sofort brisante Hypothesen. 
Die Folgen solcher gesellschaftlichen Dialektik spüren die Gewerkschaften genauso wie die Kirchen: In dem Maße, wie die soziale Notwendigkeit abnimmt, sich als solidarische Interessenvertretung oder Glaubensgemeinschaft gegen die „ausbeuterischen“ und „unchristlichen“ Lebens- und Arbeitsverhältnisse des Frühkapitalismus zusammen zu schließen, nehmen die Mitgliederzahlen in beiden großen sozialen Organisationen ab. Wie in vielen zurückliegenden Wahlkämpfen wird im kommenden vermutlich wieder stark auf den hier angesprochenen Werteraum („wirtschaftlich effizienter Eigennutz“ vs. „sozialer Ausgleich und Gemeinschaftsgeist“) fokussiert. Dabei könnte die eigentliche zukunftbestimmende Werteproblematik aus dem Blick geraten: „Wachstum“ vs. „ökologisch notwendiger Verzicht“ – oder attraktiver formuliert „Quantitatives Wachstum“ vs. „Qualitatives Wachstum“.
Fassen wir zusammen: „Krisen“ scheinen nützliche soziale „Wachmacher“ zu sein mit Inspirationspotential für notwendige Veränderungen. Diese soziale Komplementär-Dynamik hat das „forum humanum“ beflügelt und hat auch diesen von mir vorgeschlagenen Themenschwerpunkt ins Leben gerufen: „Gesellschaftliches Werte-Management“. 

Einladung zum Mit-Denken und -Machen
Meinen hier eingestellter Artikel habe ich kürzlich bei http://www.active-books.de / junfermann veröffentlicht, mit dem Fokus auf „Dilemmata-Management“. Weil jede (Werte-)Ent-„scheidung“ – aus meiner Sicht – partiell fehlerbehaftet ist, denn ich trenne mich dabei auch von etwas Wertvollem. Nachzuvollziehen ist diese Sichtweise bei Entscheidungen, wo „der Bock zum Gärtner gemacht“ wird oder „der Teufel mit dem Beelzebub“ ausgetrieben werden soll oder wo es zu „faulen Kompromissen“ kommt oder wo die „Sozialsysteme als soziale Hängematte missbraucht“ oder „die Boni-Systeme zur persönlichen Bereicherung ausgebeutet“ werden. 
Heißt das nun, wir sollten keine Entscheidungen mehr treffen, weil wir deren Nebenwirkungen nicht genau genug vorher sagen können? Natürlich nicht. Denn so wenig wir nicht nicht-kommunizieren können, so wenig können wir auch nicht nicht-entscheiden: Jede Nicht-Entscheidung schiebt diese „auf die lange Bank“ und ermöglicht in einer Art „Macht-Vacuum“, dass sich andere, vielleicht schlechtere Entscheidungsalternativen durchsetzen. Worum soll es also beim „gesellschaftlichen Werte-Management“ gehen? 
(1)	Das Bewusstsein dafür soll gestärkt werden, dass auch bei sog. „wertfreien“ Entscheidungen bestimmte Werte berührt, gefördert oder verletzt werden.
Ziel: Entwicklung eines disziplinenübergreifenden und interkulturell vermittelbaren und wenn möglich gültigen „Werte-Raumes“.
(2)	Entscheidungen sollen in vollerem Bewusstsein möglicher Nebenwirkungen getroffen werden können. 
Ziel: Entwicklung eines natur- und geisteswissenschaftlich verantwortbaren Entscheidungs-Raumes.
(3)	Entscheidungen sollen verstärkt vor dem Hintergrund der bestehenden globalen Welt-Kulturgemeinschaft und der Realität, dass wir nur diese Welt mit ihren begrenzten Ressourcen zum Leben haben, getroffen werden können. 
Ziel: Entwicklung von Kriterien und Werkzeugen für ökologisch, politisch und wirtschaftlich nachhaltige Entscheidungen.
(4)	Es sollen Möglichkeiten und Wege diskutiert werden, wie in wirtschaftlichen und politischen Organisationen, deren Funktion und Kernkompetenz ja das Treffen von Entscheidungen  in einer Gesellschaft ist, diese Entscheidungen verstärkt in einen hinreichend differenzierten ethisch und moralischen Werte-Rahmen gestellt werden können und sollen. Damit das Geld als globaler Tauschwert  aus seiner zunehmend alles beherrschenden, „eindimensionalen“ Werte- und Orientierungs-Funktion für die Menschen wieder in seine sinnvolle Dienstleistungsfunktion zurück geführt werden kann, müssen andere, nicht käuflich erwerbbare soziale Wertesysteme zu attraktivem Leben erweckt werden, wie beispielsweise die „buddhistischen Tugenden“ von Mitgefühl-Liebe-Bescheidenheit-Glück.
Ziel: Entwicklung einer lebens-werten qualitativen Werte-Vision.
(5)	Die politischen Parteien in demokratischen Gesellschaften bemühen sich,  mit ihren Werteschwerpunkten das Werte- und Interessenspektrum möglichst vieler Wähler abzudecken. Inwieweit ihnen das gelingt, wird versucht mit Hilfe von Meinungsbefragungen zu erkunden. In einer neueren Befragung zur Frage „Welcher Wert ist Ihnen am wichtigsten?“ ergab sich folgendes Ranking: 1. Gerechtigkeit (35%), 2. Toleranz (25%), 3. Freiheit (18%), 4. Nächstenliebe (11%), 5. Disziplin     (7 %) (chrismon 5/09). – Die Parteien sind bei ihren Aktivitäten abhängig von ihren Wählern und deshalb oft nicht bereit, notwendige unpopuläre Entscheidungen zu treffen, um ihre Wähler nicht zu enttäuschen. Aber ist es nicht die Pflicht von Regierenden, ihre Wähler zu „ent-täuschen“, also von Täuschungen und Illusionen zu befreien, besonders wenn diese Täuschungen gefährliche Folgen nach sich ziehen?!
Ziel: Entwicklung eines parteienübergreifenden Wertesystems, das allen Wählern vermittelbar ist, damit auch unpopuläre Entscheidungen breiten Wählergruppen angemessen vermittelbar werden.
(6)	Ich möchte also einladen zu einer Diskussion mit Interessierten, weitere Felder gesellschaftlichen Wertemanagements zu benennen und mit Beispielen und Denkmodellen zu bereichern und kritisch zu beleuchten. Vielleicht gelingt es uns, hier im forum humanum zu dieser klassisch philosophischen Thematik einen für politische und wirtschaftliche Organisationen praktisch ver-wert-baren Beitrag zu leisten. Der Vorsitzende von „Denkwerk Zukunft“, Meinhard Miegel, hat dazu gerade in seinem Artikel „Die unerhörte Idee vom Ende des Wachstums“ (WaS, 10.05.09, S. 46), aufgefordert: „Auch unter Bedingungen wirtschaftlichen Stillstands und selbst Rückgangs müssen Arbeitsmarkt, soziale Sicherungssysteme, öffentliche Haushalte und freiheitliche Demokratie funktionieren. Wie dies möglich ist, muss jetzt erarbeitet werden“. 
Ziel: Einladung zum Mit-Denken und –Machen.

Als Auftaktimpulse: Unser abendländischer Werte-Raum und interkulturell gültige Werte-Cluster („Signatur-Stärken“)
Neben meinem Artikel möchte ich zur weiteren Anregung noch zwei Modelle im Überblick anbieten, an denen ich mich bei Wertediskussionen gerne und mit Gewinn orientiere: 
• Einmal das „soziale Raum-Zeit-Kontinuum“, das wir aus Riemanns Modell der „Grundformen der Angst“ (1978) abgeleitet haben und in dem sich die wesentlichen Grundbedürfnisse des Menschen spiegeln. 
• Zum zweiten das von Martin Seligman im Rahmen der Positiven Psychologie vorgeschlagene Modell der interreligiös übereinstimmenden Werte-Bereiche, die im „VIA“ (Values in action)-Fragebogen konkretisiert werden („Der Glücksfaktor“ 2005). Diese Werte-Cluster lassen sich zwanglos in den obigen Werte-Raum projizieren, was für eine breite interkulturelle Gültigkeit obigen Werte-Raumes sprechen könnte.



Prof. Dr. Bernd Fittkau
Justus-Strandes-Weg 4
22337 Hamburg
Phone: 040-35 96 05 00
Fax  :  040-35 96 05 01
Handy: 0172  7423530
Mail : bernd.fittkau@t-online.de




 



 

[attachment=98]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einladung zum
„Gesellschaftlichen Werte-Management“

Prof. Dr. Bernd Fittkau
„Es gibt kein richtiges 
Leben im falschen“
(Adorno)

„Krise als Chance“
Die aktuelle Finanzkrise erscheint als Spitze eines Eisberges, in dem sich unter der Oberfläche eine Reihe von weiteren gesellschaftlicher Krisen vereinigen: eine vielfaktorielle „ökologische Krise“, eine „Nord-Süd-/Arme-Reiche“-Krise, eine globale „Wachstumsabhängigkeits-Krise“ und eine „Werte-Krise“ – und alle diese Krisen hängen miteinander zusammen und verstärken sich gegenseitig. Ein brisantes Szenario, das die Politiker zunehmend unter Handlungsdruck bringt.

„Krisen sind Chancen zum Neubeginn“ – diese Einsicht, die im doppeldeutigen chinesischen Schriftzeichen für „Krise“ steckt, ist sicher mehr als ein optimistisch stimmendes Schlagwort, angesichts eines bedrohlichen Situation und Entwicklung. Es gibt auch im westlich geprägten Denken ähnliche erst zu nehmende Erkenntnisse dialektischer Natur, wie „Not macht erfinderisch“, „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ (Hölderlin), das Wort „not-wendig“ meint, dass die aktuelle „Not“ zum Besseren  „ge-wendet“ werden sollte – und schließlich sind letztlich alle sozialen Rettungsdienste, Hilfsorganisationen und Systeme als komplementäre Gegenbewegungen und Balancierungsversuche zu gefährlichen sozialen Notsituationen entstanden. 
Und diese sozialen Gegenpole bedingen sich gegenseitig und halten sich wechselseitig am Leben.: Die „Not“ sorgt für „soziale Hilfe“ und die „sozialen Hilfsorganisationen“ leben von der „Not“, z.B. ohne „innere Feinde“ gibt es keine Notwendigkeit von „Polizei etc.“ und ohne „äußere Feinde“ keine Notwendigkeit von „Militär etc.“ und ohne Kriege keine Notwendigkeit einer Waffenindustrie etc. etc. Aus dieser Art des dialektischen Denkens ergeben sich sofort brisante Hypothesen. 
Die Folgen solcher gesellschaftlichen Dialektik spüren die Gewerkschaften genauso wie die Kirchen: In dem Maße, wie die soziale Notwendigkeit abnimmt, sich als solidarische Interessenvertretung oder Glaubensgemeinschaft gegen die „ausbeuterischen“ und „unchristlichen“ Lebens- und Arbeitsverhältnisse des Frühkapitalismus zusammen zu schließen, nehmen die Mitgliederzahlen in beiden großen sozialen Organisationen ab. Wie in vielen zurückliegenden Wahlkämpfen wird im kommenden vermutlich wieder stark auf den hier angesprochenen Werteraum („wirtschaftlich effizienter Eigennutz“ vs. „sozialer Ausgleich und Gemeinschaftsgeist“) fokussiert. Dabei könnte die eigentliche zukunftbestimmende Werteproblematik aus dem Blick geraten: „Wachstum“ vs. „ökologisch notwendiger Verzicht“ – oder attraktiver formuliert „Quantitatives Wachstum“ vs. „Qualitatives Wachstum“.
Fassen wir zusammen: „Krisen“ scheinen nützliche soziale „Wachmacher“ zu sein mit Inspirationspotential für notwendige Veränderungen. Diese soziale Komplementär-Dynamik hat das „forum humanum“ beflügelt und hat auch diesen von mir vorgeschlagenen Themenschwerpunkt ins Leben gerufen: „Gesellschaftliches Werte-Management“. 

Einladung zum Mit-Denken und -Machen
Meinen hier eingestellter Artikel habe ich kürzlich bei http://www.active-books.de / junfermann veröffentlicht, mit dem Fokus auf „Dilemmata-Management“. Weil jede (Werte-)Ent-„scheidung“ – aus meiner Sicht – partiell fehlerbehaftet ist, denn ich trenne mich dabei auch von etwas Wertvollem. Nachzuvollziehen ist diese Sichtweise bei Entscheidungen, wo „der Bock zum Gärtner gemacht“ wird oder „der Teufel mit dem Beelzebub“ ausgetrieben werden soll oder wo es zu „faulen Kompromissen“ kommt oder wo die „Sozialsysteme als soziale Hängematte missbraucht“ oder „die Boni-Systeme zur persönlichen Bereicherung ausgebeutet“ werden. 
Heißt das nun, wir sollten keine Entscheidungen mehr treffen, weil wir deren Nebenwirkungen nicht genau genug vorher sagen können? Natürlich nicht. Denn so wenig wir nicht nicht-kommunizieren können, so wenig können wir auch nicht nicht-entscheiden: Jede Nicht-Entscheidung schiebt diese „auf die lange Bank“ und ermöglicht in einer Art „Macht-Vacuum“, dass sich andere, vielleicht schlechtere Entscheidungsalternativen durchsetzen. Worum soll es also beim „gesellschaftlichen Werte-Management“ gehen? 
(1)	Das Bewusstsein dafür soll gestärkt werden, dass auch bei sog. „wertfreien“ Entscheidungen bestimmte Werte berührt, gefördert oder verletzt werden.
Ziel: Entwicklung eines disziplinenübergreifenden und interkulturell vermittelbaren und wenn möglich gültigen „Werte-Raumes“.
(2)	Entscheidungen sollen in vollerem Bewusstsein möglicher Nebenwirkungen getroffen werden können. 
Ziel: Entwicklung eines natur- und geisteswissenschaftlich verantwortbaren Entscheidungs-Raumes.
(3)	Entscheidungen sollen verstärkt vor dem Hintergrund der bestehenden globalen Welt-Kulturgemeinschaft und der Realität, dass wir nur diese Welt mit ihren begrenzten Ressourcen zum Leben haben, getroffen werden können. 
Ziel: Entwicklung von Kriterien und Werkzeugen für ökologisch, politisch und wirtschaftlich nachhaltige Entscheidungen.
(4)	Es sollen Möglichkeiten und Wege diskutiert werden, wie in wirtschaftlichen und politischen Organisationen, deren Funktion und Kernkompetenz ja das Treffen von Entscheidungen  in einer Gesellschaft ist, diese Entscheidungen verstärkt in einen hinreichend differenzierten ethisch und moralischen Werte-Rahmen gestellt werden können und sollen. Damit das Geld als globaler Tauschwert  aus seiner zunehmend alles beherrschenden, „eindimensionalen“ Werte- und Orientierungs-Funktion für die Menschen wieder in seine sinnvolle Dienstleistungsfunktion zurück geführt werden kann, müssen andere, nicht käuflich erwerbbare soziale Wertesysteme zu attraktivem Leben erweckt werden, wie beispielsweise die „buddhistischen Tugenden“ von Mitgefühl-Liebe-Bescheidenheit-Glück.
Ziel: Entwicklung einer lebens-werten qualitativen Werte-Vision.
(5)	Die politischen Parteien in demokratischen Gesellschaften bemühen sich,  mit ihren Werteschwerpunkten das Werte- und Interessenspektrum möglichst vieler Wähler abzudecken. Inwieweit ihnen das gelingt, wird versucht mit Hilfe von Meinungsbefragungen zu erkunden. In einer neueren Befragung zur Frage „Welcher Wert ist Ihnen am wichtigsten?“ ergab sich folgendes Ranking: 1. Gerechtigkeit (35%), 2. Toleranz (25%), 3. Freiheit (18%), 4. Nächstenliebe (11%), 5. Disziplin     (7 %) (chrismon 5/09). – Die Parteien sind bei ihren Aktivitäten abhängig von ihren Wählern und deshalb oft nicht bereit, notwendige unpopuläre Entscheidungen zu treffen, um ihre Wähler nicht zu enttäuschen. Aber ist es nicht die Pflicht von Regierenden, ihre Wähler zu „ent-täuschen“, also von Täuschungen und Illusionen zu befreien, besonders wenn diese Täuschungen gefährliche Folgen nach sich ziehen?!
Ziel: Entwicklung eines parteienübergreifenden Wertesystems, das allen Wählern vermittelbar ist, damit auch unpopuläre Entscheidungen breiten Wählergruppen angemessen vermittelbar werden.
(6)	Ich möchte also einladen zu einer Diskussion mit Interessierten, weitere Felder gesellschaftlichen Wertemanagements zu benennen und mit Beispielen und Denkmodellen zu bereichern und kritisch zu beleuchten. Vielleicht gelingt es uns, hier im forum humanum zu dieser klassisch philosophischen Thematik einen für politische und wirtschaftliche Organisationen praktisch ver-wert-baren Beitrag zu leisten. Der Vorsitzende von „Denkwerk Zukunft“, Meinhard Miegel, hat dazu gerade in seinem Artikel „Die unerhörte Idee vom Ende des Wachstums“ (WaS, 10.05.09, S. 46), aufgefordert: „Auch unter Bedingungen wirtschaftlichen Stillstands und selbst Rückgangs müssen Arbeitsmarkt, soziale Sicherungssysteme, öffentliche Haushalte und freiheitliche Demokratie funktionieren. Wie dies möglich ist, muss jetzt erarbeitet werden“. 
Ziel: Einladung zum Mit-Denken und –Machen.

Als Auftaktimpulse: Unser abendländischer Werte-Raum und interkulturell gültige Werte-Cluster („Signatur-Stärken“)
Neben meinem Artikel möchte ich zur weiteren Anregung noch zwei Modelle im Überblick anbieten, an denen ich mich bei Wertediskussionen gerne und mit Gewinn orientiere: 
• Einmal das „soziale Raum-Zeit-Kontinuum“, das wir aus Riemanns Modell der „Grundformen der Angst“ (1978) abgeleitet haben und in dem sich die wesentlichen Grundbedürfnisse des Menschen spiegeln. 
• Zum zweiten das von Martin Seligman im Rahmen der Positiven Psychologie vorgeschlagene Modell der interreligiös übereinstimmenden Werte-Bereiche, die im „VIA“ (Values in action)-Fragebogen konkretisiert werden („Der Glücksfaktor“ 2005). Diese Werte-Cluster lassen sich zwanglos in den obigen Werte-Raum projizieren, was für eine breite interkulturelle Gültigkeit obigen Werte-Raumes sprechen könnte.



Prof. Dr. Bernd Fittkau
Justus-Strandes-Weg 4
22337 Hamburg
Phone: 040-35 96 05 00
Fax  :  040-35 96 05 01
Handy: 0172  7423530
Mail : bernd.fittkau@t-online.de




 



 

[attachment=98]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['VISIONS AND MISSIONS  – ORIENTIERUNGEN IN DER KRISE?' von Herbert Schober-Ehmer]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=115</link>
			<pubDate>Tue, 12 May 2009 10:18:28 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Herbert Schober-Ehmer]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=115</guid>
			<description><![CDATA[VISIONS AND MISSIONS  – ORIENTIERUNGEN IN DER KRISE?

Krisen können Zugehörigkeiten, Bündnisse zerstören, sie können Panik auslösen, Zynismus und Fatalismus fördern - können sie auch neue Bereitschaften wecken? Was wird durch Krisen deutlich und was können wir aus ihnen wirklich lernen?
Wenn eine neue Idee Sinn „macht“ kann dies Menschen aus ihrer Irritation, Leere und einsamen Beliebigkeit „erlösen“. Individuelles Handeln webt sich erst durch eine verbindende Idee in ein Ganzes ein und gewinnt so jene Kraft, um aus Krisen neue Möglichkeiten zu kreieren. Was können Visionen dabei leisten und warum erzeugen sie Wirkung? Sind Visionen krisentauglich?
Um zu erklären, wie diese Wirkungskraft entsteht, werden hier  nicht die Psychologie, sondern die Quantenphysik, die Neurologie und die Soziologie befragt.

Beobachtet man die letzten Monate der politischen Entwicklung in den Vereinigten Staaten und die ersten Wochen der Präsidentschaft von Barack Obama, dann kann man das Fragezeichen in der Überschrift durch ein Rufzeichen ersetzen. Zieht man jedoch acht Jahre Bush-Administration in Betracht und glaubt man, dass auch seine Entscheidungen von sehr klaren Visionen und Missionen getragen wurden, dann kann man andererseits erkennen, wie Visionen auch Krisen produzieren können. Das heißt vorweg nichts anderes, auch Visionen sind – wie andere wirkungsmächtige Steuerungsinstrumente auch – nur „neutrale Optionen“ Menschen (in Organisationen) zu begeistern und zu führen. Letztlich entscheiden allein die Benutzer und Beobachter über Anwendung, Bewertung und Auswirkung. 
Dennoch lohnt die Frage, ob Krisen (der Wirtschaft, der Gesellschaft oder von Organisationen) besser zu bewältigen sind, wenn kraftvolle Visionen und Missionstatements Entscheidungen „triggern“ oder ob pragmatische, kurzfristige, opportunistische step-by-step-Antworten besser geeignet sind, sie zu bewältigen.

Was wird durch Krisen deutlich und was kann man wirklich daraus lernen? 
In Krisen wird in einer besonderen Weise und Dramatik das spezifische von lebendigen – und in unserem Fokus – sozialen Systemen (im Unterschied von Maschinensystemen) sichtbar. In erschreckender Weise wird uns und werden jene vorgeführt, die noch immer meinten, Organisationen wären mit Schiffen zu vergleichen, die von mutigen, klugen und umsichtigen „Kapitänen auf der Kommandobrücke“ zu steuern wären. 

Krisen machen schmerzhaft darauf aufmerksam, dass lineare Ursache- Wirkungskonzepte, die Suche nach dem einem Schuldigen der Komplexität von Organisationen, Wirtschaft und Gesellschaft nicht adäquat ist und Verantwortliche nicht wirklich „systemisch“ gedacht haben, dass  Zusammenhänge, Rückkoppelungsschleifen, Feedbackprozesse, Relationen zwischen Teilen nicht wahrgenommen, erkannt oder arrogant ignoriert und ausgeklammert wurden, nicht selten aus kurzfristigem Eigeninteresse. 
Und sie führen vor, dass „Ausgeschlossenes“ (oft benannt als: „was wir jetzt, aus Sachgründen, nicht berücksichtigen können.“) sich zu einem kaum vorhersagbaren Zeitraum und mit einer kaum vorhersagbaren Wirkungskraft zurückmeldet. 
Und sie machen deutlich, dass Selbstorganisationsprozesse nur bedingt  durchschaubar und lenkbar sind, vor allem dann, wenn stabilisierende Regelkreise außer Kraft gesetzt oder gar nicht „eingebaut“ wurden. 
Ein weiteres wird deutlich: Systeme sind „a-moralisch“, sie sind weder gut noch böse, sie tendieren nicht in eine ethisch gewünschte Richtung, sie überleben, nach ihrer „innewohnenden“ Logik, oder eben nicht. Die sich selbst entwickelnden Muster und die Art der Eingriffe (Leadership) ermöglichen eine Weiterentwicklung oder eben nicht. Darin liegt die oft beschworene, eigentlich grausame, Erkenntnis, dass in jeder Krise eine Chance steckt. Es ist die Chance, neu zu entscheiden. 

Will man das (auch im besten Sinn aus Gründen der Reduktion von Komplexität) Negierte und Ausgeschlossene nun integrieren, will man der inhärenten Logik zum Beispiel von rein betriebs- oder marktwirtschaftlichen Kriterien andere Aspekte entgegensetzten – was neue Muster der Steuerung erfordert – will man neue Rahmenbedingungen etablieren, die der Selbstorganisation andere Richtungen und Ordnungen verleiht? Die hoffentlich wichtigste Erkenntnis wird sein, dass die unsichtbare Hand (des Marktes) sich selbst und ihren Teilnehmern gegenüber blind und taub ist. Aktive Steuerung setzt verantwortliche Reflexion und aufmerksame Selbstbeobachtung (was und wie beobachtet man, was und wie bewertet man) voraus. 

Was können Visionen dabei leisten?
Stellen wir dieser kurzen Krisenbeschreibung die Bedeutung und Wirksamkeit von Visionen gegenüber, um daraus Antworten auf die Ausgangsfrage zu gewinnen.

Meine Grundannahme lautet: Menschen kreieren Vorstellungen und Zukunftsbilder, um sich in der „unendlichen Weite des Kosmos“ selbst einen Bezugspunkt zu verschaffen und um aus den unendlichen Möglichkeiten des Seins Gewünschtes zu selektieren und erreichbar zu machen. Wenn dieses Gewünschte kommuniziert, auf den Punkt und in die Sprache der Wünschenden gebracht wird, entsteht jene „besondere Sozialenergie“, die im Umfeld von Komplexität, Widersprüchen, Paradoxien, Instabilitäten und Unübersichtlich-keiten Sinn, Ordnung und Organisation hervorbringt. 
Visionen entstehen durch Kommunikation und erzeugen Kommunikation. Erst durch eine Vielzahl von Diskursen kann ein Slogan wie „Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit“, „Yes, we can“, „Service is our succes“ entstehen und daraus weitere Kommunikationen „erzeugen“.

Warum können Visionen Wirkung erzeugen?
Warum kann nun etwas so Virtuelles, bloß Gesprochenes oder Geschriebenes konkret wirksam werden? In diesem Beitrag werde ich drei Wissenschaften – die sich nicht unmittelbar mit dieser Frage beschäftigt haben -  zitieren, in der Hoffnung Antworten zu finden, die über die psychologische Perspektive hinausgehen: 
die Quantenphysik, die Neurobiologie und die Soziologie.
Warum gerade die Quantenphysik, Quantentheorie? 
Will man die Wirksamkeit von Kommunikationen (und hier im Besonderen von Visionen in einer Gesellschaft oder in einer Organisation) verstehen, muss man sich u.a. mit Widersprüchen und mit Aporien beschäftigen (zwei Aussagen widersprechen einander und da sie einander bedingen, sind beide wahr, z.B. die Perspektive der Zentrale vs. der Perspektive eines dezentralen Standortes). Man stößt auf das Phänomen der Gleichzeitigkeit (A und B haben ohne voneinander zu wissen, die gleiche Idee), auf die „Sinnlosigkeit“ die Welt durch eine Ursache – Wirkungskette erklären zu wollen (Henne oder Ei) und darauf, dass erst die Relation zwischen Personen, Gruppen, Nationen und nicht deren (Charakter-) Eigenschaften die wechselseitigen Handlungen erklärbar machen,  und es ist unbestritten, dass alles, was über die „Realität“ ausgesagt werden kann, Aussagen von (subjektiven) Beobachtern und deren „Konstruktion“ der Welt ist. Die Quantentheorie als die exakteste Naturwissenschaft hat genau jene (weichen) Phänomene, denen wir in der Alltagslogik begegnen, in der (harten) Logik der physikalischen Vorgänge – jenseits der Phänomene, die die klassische Physik erfasst – erkannt, beschreib- und erklärbar gemacht und so die Dualität von Materie und Geist aufgehoben.
Quantenphysikalisch wird zwischen Materie – Energie – Information und Kohärenzfeldern unterschieden:
Materie ist das Beharrende – Energie bewegt Materie – Information „erzeugt“ Energie. Ein bekannter Prozess, der auch schon Hägar (aus: Jürgen Hargens, „Systemische Therapie…und gut“ Ein Lehrstück mit Hägar, Dortmund 06) klar war:

 
  
So kann man quantenphysikalisch den Entstehungs- und Wirkungsprozess von Visionen erklären: 
Eine Situation wird so erkannt, benannt und bewertet, dass für die teilnehmenden Beobachter ein Unterschied entsteht, der einen Unterschied macht – eine Information wurde kreiert (so hat G. Bateson Information, im Unterschied von Datenfluss, definiert). Erzeugt Kommunikation über diesen Unterschied nicht nur Kritik an den bestehenden Verhältnissen, sondern auch Denk“erlaubnis“, die Verhältnisse könnten auch anders sein, entsteht das Bedürfnis einer neuen Wirklichkeit. 
Die Kommunikation darüber erzeugt neue Vorstellungen, die „plötzlich“ in Visionen „gefasst“ werden („Das Volk sind wir“, „Change we need“). Wenn diese Vision einen Unterschied macht, der einen Unterschied macht, also Information „gebiert“, entsteht aus dieser Information Energie und diese Energie bewegt Materie: Menschen gehen zur Wahl oder auf die Straße, um einer neuen politischen Ausrichtung Kraft zu verleihen, sie engagieren sich für Kranke, sie sind voll Enthusiasmus für ihre Kunden da und leider auch das, sie werden zu Selbstmordattentätern. 
Man kann auch sagen, Visionen sind Orientierungs- und Sinnangebote. Warum diese aufgegriffen werden kann die Neurobiologie erklären. Sie zeigt auf, dass die Struktur und Funktionsweise des Gehirns Menschen zu Sinn-Suchern, Sinn-Erfindern, Sinn-Schaffern macht. Sinn ist die zentrale Strukturierungs- und Orientierungsinstanz für alle über die Sinnesorgane einströmenden Daten: was in die bestehende Erfahrungswelt einordbar ist, wird als Sinn-Voll, was nicht zuortbar ist, als Sinn-Los abgespeichert und was uns nicht passt oder gefällt, geben wir die Bezeichnung Un-Sinn. Im SINN verbindet sich die emotionale Erfahrungswelt mit der analytischen, rationalen Verarbeitung.

„Aufgrund seines enorm plastischen, zeitlebens lernfähigen, sich durch sinnliche Erfahrungen strukturierenden Gehirns ist jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt seines Lebens darauf angewiesen, neue Sinneseindrücken bzw. die durch neue Wahrnehmungen im Gehirn generierten Erregungsmuster mit den durch vorangegangene Erfahrungen entstandenen und stabilisierten synaptischen Verschaltungsmustern in Einklang zu bringen, ihnen also „Sinn“ zu verleihen.
Die Suche nach Sinn ist also kein nutzloses oder esoterisches Unterfangen, sondern eine, sich aus der Arbeitsweise und der Strukturierung des menschlichen Gehirns zwangsläufig ergebende Notwendigkeit.“ (Gerald Hüther – Vortrag am Redmont – Dialogsymposium Januar 07 in Wien)

Freiheit und Vielfalt legt eine Orientierung an Visionen und Missionen nahe:
Das Gehirn ist plastisch, die Welt unendlich reich an Potenzialität, es ist kein „Entweder – Oder“ vorgegeben, sondern immer ein „sowohl – als - auch„ (die Soziologie nennt dies Kontingenz). Man kann nicht mehr (eigentlich konnte man das nie) von Eindeutigkeit und von der einen Wahrheit ausgehen. Jede Handlung folgt aus einer Entscheidung, die man auch anders fällen könnte. Durch diesen „Zwang“ zur „Freiheit“ ist die persönliche und gesellschaftliche Verantwortung ewiger Begleiter. Ein Ergebnis der Evolution.   
Erst in der modernen Gesellschaft ist das kein philosophisches Problem mehr, sondern Alltagsthema. Dieses „es kann so, aber auch anders sein“ wirft das Individuum in ein Chaos von Vielfalt und Unübersichtlichkeit. Kaum versucht es (s)einen richtigen Weg zu gehen, werden andere Wege, die auch schön, Glück bringend, richtig scheinen, sichtbar. Wonach soll man selektieren – wer, was gibt Orientierung – die Religion, aber welche? Eine Ideologie –aber welche? Die Wissenschaft, aber welche Theorie? Werte, aber welche? 
Die Sicherheit ist endgültig dahin – keine Schlussfolgerung ist stringent genug, dass sie nicht auch zu anderen Ergebnissen führen könnte.
Eine Lösung aus diesem Dilemma wären Nihilismus oder Solipsismus (von lat. solus allein und ipse selbst: nur ich selbst oder das Selbst allein), eine Entscheidung mit weit reichenden Konsequenzen.  Der andere Lösungsweg setzt dieser Vielfalt die eigenen (oder mit anderen gefunden) Unterscheidungen, das eigene Wollen gegenüber. Es ist der Weg der Kreation. Man sollte nur nicht vergessen, dass in diesem Schöpfungsakt das oben beschriebene Paradoxon nicht außer Kraft gesetzt werden kann. Einerseits wird eine neue Welt eröffnet und zugleich anderes damit wieder ausgeschlossen. Die Kontingenz kann nicht zum Schweigen gebracht werden, jeder Versuch endet in Gewalt.

 

Der Weg zu verantwortungsvollen Visionen – die Vernunftbasierte Vision
Wurde eine Richtungsentscheidung getroffen, eine Vision kreiert, die nicht einer unbefragbaren „Eingebung“ folgt, weiß man, dass sich daraus Begründungsnot-wendigkeit, achtsame Beobachtung, Risiko- und Verantwortungsübernahme ergibt. Ich nenne das „befrag- und begründbare“ oder „reflexionstaugliche Visionen“. Wenn man unter Vernunft die Verbindung von Gefühl und Verstand versteht, dann könnte man sie auch „Vernunftbasierte Visionen“ nennen und so von „Wahnvorstellungen“ abgrenzen.
Der grundsätzlichen Richtungsentscheidung müssen andere Entscheidungen und Begründungen folgen, sollen “Vernunftbasierte Visionen“ ihre Kraft entfalten. Operative Entscheidungen, Handlungsanweisungen, das konkrete Tun müssen  „kausal“ mit den Visionen verbunden werden. „Wir haben so gehandelt weil…“ – Erst solche Zuschreibungen und die Bereitschaft von MitarbeiterInnen, diese Zuschreibungen auch mitzutragen, transferieren das Wort zur Tat.
Man kann nie wissen, ob es dem Unternehmen besser oder schlechter ginge, gegangen wäre, folgte es nicht einer Vision. Denn es gibt kein Verfahren, durch die eine mögliche Welt mit einer faktischen verglichen werden könnte. Jede Antwort auf das „was wäre wenn“ ist rein spekulativ. Es geschieht nur was geschieht und es geschieht nicht, was nicht geschieht. 
Man kann aber feststellen: wenn eine (wichtige) unternehmerische Handlung nicht von der Vision abgeleitet, wenn nur eine Ausnahme zugelassen wird, ist die Kontingenz – also erneut das „anything goes“ - in die visionär ausgerichtete Welt (strategic alignement) eingebrochen und unterminiert die Kraft der Orientierung. 
Wenn Visionen relativiert werden, treten an deren Stelle kurzfristiger, meist eindimensionaler (Zahlen-)Pragmatismus. Unproduktivem Streit – welche Maßnahme nun richtig sei -  wird ein weites Feld eröffnet, da die individuellen Perspektiven und Interessen keine Ausrichtung mehr haben. Jede kann richtig oder falsch sein. Das gilt natürlich auch für Visionen – sie bieten aber den Vorteil (mit allen Gefahren) einer langfristigen, generalisierten Vorstellung, einer Vorstellung, die vorweg nie beweisbar, sondern nur begründbar ist und  an die daher nur „geglaubt“ werden kann.
Der Eintritt von  Glauben und Vertrauen in das rationale Geschehen von Wirtschaft und Organisation.
Es kommen damit zwei Grunddimensionen zu Ehren, die in der traditionellen betriebs-wissenschaftlich-rationalen Welt (theoretisch) nicht vorgesehen waren und als Erklärungs- und Wirkungsdimensionen als kontraproduktiv erachtet wurden.
(Ist das der erste Gewinn aus der Krise?) Es war erstaunlich, in welch kurzer Zeitspanne sich diese Dimensionen etabliert haben.
Auf einmal wird der Glauben als das treibende Element und als Basis für das Marktgeschehen entdeckt:

 „Märkte leben von dem was Marktteilnehmer glauben, und von dem was sie glauben, dass andere Marktteilnehmer glauben. (….) Das ist der Grund, warum sogar ein Rettungspaket, das ökonomisch unsinnig ist, am Ende funktioniert.“ (Slavoj Zizek – Internationaler Direktor des Birbeck Instituts London – Die Zeit Nr. 42, 9.Oktober 08)

Navigieren in stürmischer See mit instabilen Sextanten scheint ein leichtes zu sein, im Unterschied zur Steuerung von Unternehmen in stürmischen Märkten und kaum durchschaubaren Wirtschaftslagen.
Das Wetter ist zwar ein chaotisches, aber im gewissen Maße berechenbares Gefüge. Vor allem, es zeigt sich unbeeindruckt davon, was Meteorologen, Klimaforscher und Wetterredakteure so von sich geben – es hört einfach nicht hin. Wie einfach wäre die Dynamik der Finanzwelt, würde die Börse taub und blind sein und nicht zur Kenntnis nehmen, was minütlich über sie gesagt wird.
Wenn die rationalen Instrumente der Steuerung nicht mehr greifen, hilft dann wirklich nur mehr die Rückkehr in die Vor-Moderne (glauben, vertrauen und beten), stimmen damit auch wir in den Abgesang der Aufklärung und in das Ende des naturwissenschaftlichen Zeitalters ein? Aus meiner Perspektive: Nein. Wir bewegen uns auf äußerst rationalem Boden: wie wir oben gezeigt haben, kommen die exaktesten Naturwissenschaften  – die Quantenphysik, Quantenbiologie, Quantenmedizin, Mathematik, die Neurowissenschaften  –  sehr verkürzt gesagt, zu folgenden Aussagen: 
Geist und Bewusstsein sind keine metaphysischen Dimensionen, sie steuern vielmehr sehr konkret Materie und Welt. (Vertrauen und Glaube sind „Produkte“ von Geist und Bewusstsein)
Bewusstsein ist nicht lokal auf das einzelne Gehirn beschränkt, sondern ist auf Grund der „Nichtlokalität“ und der Wirksamkeit der Kohärenzfelder (Grundprinzipien der Quantentheorie) Teil der gesamten Realität selbst. 
Das in den Wirtschaftswissenschaften bisher Ausgeblendete betritt gebeten oder ungebeten die Szene und bestimmt das Spiel mit.
Wie bei Hoffmannstals „Jedermann“ betritt der Glaube die Bühne des Unternehmens und behauptet kühn: „ohne mich, dem Glauben kann sich ein Unternehmen nicht energetisieren, denn wirtschaftliche Prozesse sind immer auch soziale Prozesse. Und um Glauben zu erwecken, benötigt man die gemeinsame Liebe zu  einer Vision“. 
Oder anders ausgedrückt: 
Visionen sind der erste Schritt der Manifestation des Geistigen ins Materielle, die Realisierung der Zukunft im Gegenwärtigen.
Vision ist das Medium, das Glauben, Leidenschaft und Verbundenheit in eine Organisation trägt und zugleich „erzeugt“, da sie genau diese Dimensionen für ihre Wirksamkeit braucht. 
Nach den Prinzipien der Quantenphysik schaffen Visionen Synchronisations-prozesse, die wie im Laserstrahl höchste Energie und Zielgerichtetheit erzeugen.

Sind Visionen krisentauglich?
Krisen können Zugehörigkeiten, Bündnisse zerstören, sie können Zynismus und Fatalismus fördern, aber sie können auch neue Bereitschaften wecken, wenn eine neue Idee Sinn „macht“ und so das Individuum aus seiner Leere und einsamen Beliebigkeit „erlöst“. Individuelles Handeln webt sich erst durch eine verbindende Idee in ein Ganzes ein und gewinnt so jene Kraft um aus Krisen neue Möglichkeiten zu kreieren.
Die Ausgangsfrage  – sind Visionen krisentauglich –  kann nun nicht nur mit einem gut abgesicherten JA beantwortet werden, sondern es ist deutlich geworden, der besondere Clou von Visionen zeigt sich erst, wenn man sich im unsicheren Terrain bewegen, wenn man Turbulenzen bewältigen muss.
Wenn man weiß, man will unbedingt von Troja nach Ithaka oder zum Südpol und wieder zurück, dann können die größten Bedrohungen und Schwierigkeiten zwar ständig neue Strategien, Taktiken und Pläne erfordern, aber jede Kurskorrektur richtet sich auf die Vision hin aus. So entsteht immer wieder Vertrauen in das eigene Wollen, in die Potenziale seiner MitarbeiterInnen und in die eigenen Führungsfähigkeiten. 

Um es zum Schluss „ganz knapp und prägnant zu sagen“, ein Zitat von Franz Müntefering aus seinem Buch „Macht Politik“:

 „Ohne Überzeugungen liefert man sich der Beliebigkeit und Partikularinteressen aus. Dann erfüllt man vielleicht das Tagespensum  – aber Orientierung, Richtung, Führung kann man nur geben, wenn man ein Bild hat davon, wie das Land sein soll, werden soll.  Und führen muss die Politik. Sie muss sammeln und führen. Wer nur sammelt, dreht sich mit den Versammelten im Kreis. Politik muss auch zeigen, wohin der Weg gehen soll, und deshalb muss sie die Fahne voraus tragen. Sie muss dabei aufpassen, dass die Versammelten die Fahne noch sehen und folgen können. Klar. Ohne grundsätzliche Orientierung aber wären Fahnenträger nutzlos.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[VISIONS AND MISSIONS  – ORIENTIERUNGEN IN DER KRISE?

Krisen können Zugehörigkeiten, Bündnisse zerstören, sie können Panik auslösen, Zynismus und Fatalismus fördern - können sie auch neue Bereitschaften wecken? Was wird durch Krisen deutlich und was können wir aus ihnen wirklich lernen?
Wenn eine neue Idee Sinn „macht“ kann dies Menschen aus ihrer Irritation, Leere und einsamen Beliebigkeit „erlösen“. Individuelles Handeln webt sich erst durch eine verbindende Idee in ein Ganzes ein und gewinnt so jene Kraft, um aus Krisen neue Möglichkeiten zu kreieren. Was können Visionen dabei leisten und warum erzeugen sie Wirkung? Sind Visionen krisentauglich?
Um zu erklären, wie diese Wirkungskraft entsteht, werden hier  nicht die Psychologie, sondern die Quantenphysik, die Neurologie und die Soziologie befragt.

Beobachtet man die letzten Monate der politischen Entwicklung in den Vereinigten Staaten und die ersten Wochen der Präsidentschaft von Barack Obama, dann kann man das Fragezeichen in der Überschrift durch ein Rufzeichen ersetzen. Zieht man jedoch acht Jahre Bush-Administration in Betracht und glaubt man, dass auch seine Entscheidungen von sehr klaren Visionen und Missionen getragen wurden, dann kann man andererseits erkennen, wie Visionen auch Krisen produzieren können. Das heißt vorweg nichts anderes, auch Visionen sind – wie andere wirkungsmächtige Steuerungsinstrumente auch – nur „neutrale Optionen“ Menschen (in Organisationen) zu begeistern und zu führen. Letztlich entscheiden allein die Benutzer und Beobachter über Anwendung, Bewertung und Auswirkung. 
Dennoch lohnt die Frage, ob Krisen (der Wirtschaft, der Gesellschaft oder von Organisationen) besser zu bewältigen sind, wenn kraftvolle Visionen und Missionstatements Entscheidungen „triggern“ oder ob pragmatische, kurzfristige, opportunistische step-by-step-Antworten besser geeignet sind, sie zu bewältigen.

Was wird durch Krisen deutlich und was kann man wirklich daraus lernen? 
In Krisen wird in einer besonderen Weise und Dramatik das spezifische von lebendigen – und in unserem Fokus – sozialen Systemen (im Unterschied von Maschinensystemen) sichtbar. In erschreckender Weise wird uns und werden jene vorgeführt, die noch immer meinten, Organisationen wären mit Schiffen zu vergleichen, die von mutigen, klugen und umsichtigen „Kapitänen auf der Kommandobrücke“ zu steuern wären. 

Krisen machen schmerzhaft darauf aufmerksam, dass lineare Ursache- Wirkungskonzepte, die Suche nach dem einem Schuldigen der Komplexität von Organisationen, Wirtschaft und Gesellschaft nicht adäquat ist und Verantwortliche nicht wirklich „systemisch“ gedacht haben, dass  Zusammenhänge, Rückkoppelungsschleifen, Feedbackprozesse, Relationen zwischen Teilen nicht wahrgenommen, erkannt oder arrogant ignoriert und ausgeklammert wurden, nicht selten aus kurzfristigem Eigeninteresse. 
Und sie führen vor, dass „Ausgeschlossenes“ (oft benannt als: „was wir jetzt, aus Sachgründen, nicht berücksichtigen können.“) sich zu einem kaum vorhersagbaren Zeitraum und mit einer kaum vorhersagbaren Wirkungskraft zurückmeldet. 
Und sie machen deutlich, dass Selbstorganisationsprozesse nur bedingt  durchschaubar und lenkbar sind, vor allem dann, wenn stabilisierende Regelkreise außer Kraft gesetzt oder gar nicht „eingebaut“ wurden. 
Ein weiteres wird deutlich: Systeme sind „a-moralisch“, sie sind weder gut noch böse, sie tendieren nicht in eine ethisch gewünschte Richtung, sie überleben, nach ihrer „innewohnenden“ Logik, oder eben nicht. Die sich selbst entwickelnden Muster und die Art der Eingriffe (Leadership) ermöglichen eine Weiterentwicklung oder eben nicht. Darin liegt die oft beschworene, eigentlich grausame, Erkenntnis, dass in jeder Krise eine Chance steckt. Es ist die Chance, neu zu entscheiden. 

Will man das (auch im besten Sinn aus Gründen der Reduktion von Komplexität) Negierte und Ausgeschlossene nun integrieren, will man der inhärenten Logik zum Beispiel von rein betriebs- oder marktwirtschaftlichen Kriterien andere Aspekte entgegensetzten – was neue Muster der Steuerung erfordert – will man neue Rahmenbedingungen etablieren, die der Selbstorganisation andere Richtungen und Ordnungen verleiht? Die hoffentlich wichtigste Erkenntnis wird sein, dass die unsichtbare Hand (des Marktes) sich selbst und ihren Teilnehmern gegenüber blind und taub ist. Aktive Steuerung setzt verantwortliche Reflexion und aufmerksame Selbstbeobachtung (was und wie beobachtet man, was und wie bewertet man) voraus. 

Was können Visionen dabei leisten?
Stellen wir dieser kurzen Krisenbeschreibung die Bedeutung und Wirksamkeit von Visionen gegenüber, um daraus Antworten auf die Ausgangsfrage zu gewinnen.

Meine Grundannahme lautet: Menschen kreieren Vorstellungen und Zukunftsbilder, um sich in der „unendlichen Weite des Kosmos“ selbst einen Bezugspunkt zu verschaffen und um aus den unendlichen Möglichkeiten des Seins Gewünschtes zu selektieren und erreichbar zu machen. Wenn dieses Gewünschte kommuniziert, auf den Punkt und in die Sprache der Wünschenden gebracht wird, entsteht jene „besondere Sozialenergie“, die im Umfeld von Komplexität, Widersprüchen, Paradoxien, Instabilitäten und Unübersichtlich-keiten Sinn, Ordnung und Organisation hervorbringt. 
Visionen entstehen durch Kommunikation und erzeugen Kommunikation. Erst durch eine Vielzahl von Diskursen kann ein Slogan wie „Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit“, „Yes, we can“, „Service is our succes“ entstehen und daraus weitere Kommunikationen „erzeugen“.

Warum können Visionen Wirkung erzeugen?
Warum kann nun etwas so Virtuelles, bloß Gesprochenes oder Geschriebenes konkret wirksam werden? In diesem Beitrag werde ich drei Wissenschaften – die sich nicht unmittelbar mit dieser Frage beschäftigt haben -  zitieren, in der Hoffnung Antworten zu finden, die über die psychologische Perspektive hinausgehen: 
die Quantenphysik, die Neurobiologie und die Soziologie.
Warum gerade die Quantenphysik, Quantentheorie? 
Will man die Wirksamkeit von Kommunikationen (und hier im Besonderen von Visionen in einer Gesellschaft oder in einer Organisation) verstehen, muss man sich u.a. mit Widersprüchen und mit Aporien beschäftigen (zwei Aussagen widersprechen einander und da sie einander bedingen, sind beide wahr, z.B. die Perspektive der Zentrale vs. der Perspektive eines dezentralen Standortes). Man stößt auf das Phänomen der Gleichzeitigkeit (A und B haben ohne voneinander zu wissen, die gleiche Idee), auf die „Sinnlosigkeit“ die Welt durch eine Ursache – Wirkungskette erklären zu wollen (Henne oder Ei) und darauf, dass erst die Relation zwischen Personen, Gruppen, Nationen und nicht deren (Charakter-) Eigenschaften die wechselseitigen Handlungen erklärbar machen,  und es ist unbestritten, dass alles, was über die „Realität“ ausgesagt werden kann, Aussagen von (subjektiven) Beobachtern und deren „Konstruktion“ der Welt ist. Die Quantentheorie als die exakteste Naturwissenschaft hat genau jene (weichen) Phänomene, denen wir in der Alltagslogik begegnen, in der (harten) Logik der physikalischen Vorgänge – jenseits der Phänomene, die die klassische Physik erfasst – erkannt, beschreib- und erklärbar gemacht und so die Dualität von Materie und Geist aufgehoben.
Quantenphysikalisch wird zwischen Materie – Energie – Information und Kohärenzfeldern unterschieden:
Materie ist das Beharrende – Energie bewegt Materie – Information „erzeugt“ Energie. Ein bekannter Prozess, der auch schon Hägar (aus: Jürgen Hargens, „Systemische Therapie…und gut“ Ein Lehrstück mit Hägar, Dortmund 06) klar war:

 
  
So kann man quantenphysikalisch den Entstehungs- und Wirkungsprozess von Visionen erklären: 
Eine Situation wird so erkannt, benannt und bewertet, dass für die teilnehmenden Beobachter ein Unterschied entsteht, der einen Unterschied macht – eine Information wurde kreiert (so hat G. Bateson Information, im Unterschied von Datenfluss, definiert). Erzeugt Kommunikation über diesen Unterschied nicht nur Kritik an den bestehenden Verhältnissen, sondern auch Denk“erlaubnis“, die Verhältnisse könnten auch anders sein, entsteht das Bedürfnis einer neuen Wirklichkeit. 
Die Kommunikation darüber erzeugt neue Vorstellungen, die „plötzlich“ in Visionen „gefasst“ werden („Das Volk sind wir“, „Change we need“). Wenn diese Vision einen Unterschied macht, der einen Unterschied macht, also Information „gebiert“, entsteht aus dieser Information Energie und diese Energie bewegt Materie: Menschen gehen zur Wahl oder auf die Straße, um einer neuen politischen Ausrichtung Kraft zu verleihen, sie engagieren sich für Kranke, sie sind voll Enthusiasmus für ihre Kunden da und leider auch das, sie werden zu Selbstmordattentätern. 
Man kann auch sagen, Visionen sind Orientierungs- und Sinnangebote. Warum diese aufgegriffen werden kann die Neurobiologie erklären. Sie zeigt auf, dass die Struktur und Funktionsweise des Gehirns Menschen zu Sinn-Suchern, Sinn-Erfindern, Sinn-Schaffern macht. Sinn ist die zentrale Strukturierungs- und Orientierungsinstanz für alle über die Sinnesorgane einströmenden Daten: was in die bestehende Erfahrungswelt einordbar ist, wird als Sinn-Voll, was nicht zuortbar ist, als Sinn-Los abgespeichert und was uns nicht passt oder gefällt, geben wir die Bezeichnung Un-Sinn. Im SINN verbindet sich die emotionale Erfahrungswelt mit der analytischen, rationalen Verarbeitung.

„Aufgrund seines enorm plastischen, zeitlebens lernfähigen, sich durch sinnliche Erfahrungen strukturierenden Gehirns ist jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt seines Lebens darauf angewiesen, neue Sinneseindrücken bzw. die durch neue Wahrnehmungen im Gehirn generierten Erregungsmuster mit den durch vorangegangene Erfahrungen entstandenen und stabilisierten synaptischen Verschaltungsmustern in Einklang zu bringen, ihnen also „Sinn“ zu verleihen.
Die Suche nach Sinn ist also kein nutzloses oder esoterisches Unterfangen, sondern eine, sich aus der Arbeitsweise und der Strukturierung des menschlichen Gehirns zwangsläufig ergebende Notwendigkeit.“ (Gerald Hüther – Vortrag am Redmont – Dialogsymposium Januar 07 in Wien)

Freiheit und Vielfalt legt eine Orientierung an Visionen und Missionen nahe:
Das Gehirn ist plastisch, die Welt unendlich reich an Potenzialität, es ist kein „Entweder – Oder“ vorgegeben, sondern immer ein „sowohl – als - auch„ (die Soziologie nennt dies Kontingenz). Man kann nicht mehr (eigentlich konnte man das nie) von Eindeutigkeit und von der einen Wahrheit ausgehen. Jede Handlung folgt aus einer Entscheidung, die man auch anders fällen könnte. Durch diesen „Zwang“ zur „Freiheit“ ist die persönliche und gesellschaftliche Verantwortung ewiger Begleiter. Ein Ergebnis der Evolution.   
Erst in der modernen Gesellschaft ist das kein philosophisches Problem mehr, sondern Alltagsthema. Dieses „es kann so, aber auch anders sein“ wirft das Individuum in ein Chaos von Vielfalt und Unübersichtlichkeit. Kaum versucht es (s)einen richtigen Weg zu gehen, werden andere Wege, die auch schön, Glück bringend, richtig scheinen, sichtbar. Wonach soll man selektieren – wer, was gibt Orientierung – die Religion, aber welche? Eine Ideologie –aber welche? Die Wissenschaft, aber welche Theorie? Werte, aber welche? 
Die Sicherheit ist endgültig dahin – keine Schlussfolgerung ist stringent genug, dass sie nicht auch zu anderen Ergebnissen führen könnte.
Eine Lösung aus diesem Dilemma wären Nihilismus oder Solipsismus (von lat. solus allein und ipse selbst: nur ich selbst oder das Selbst allein), eine Entscheidung mit weit reichenden Konsequenzen.  Der andere Lösungsweg setzt dieser Vielfalt die eigenen (oder mit anderen gefunden) Unterscheidungen, das eigene Wollen gegenüber. Es ist der Weg der Kreation. Man sollte nur nicht vergessen, dass in diesem Schöpfungsakt das oben beschriebene Paradoxon nicht außer Kraft gesetzt werden kann. Einerseits wird eine neue Welt eröffnet und zugleich anderes damit wieder ausgeschlossen. Die Kontingenz kann nicht zum Schweigen gebracht werden, jeder Versuch endet in Gewalt.

 

Der Weg zu verantwortungsvollen Visionen – die Vernunftbasierte Vision
Wurde eine Richtungsentscheidung getroffen, eine Vision kreiert, die nicht einer unbefragbaren „Eingebung“ folgt, weiß man, dass sich daraus Begründungsnot-wendigkeit, achtsame Beobachtung, Risiko- und Verantwortungsübernahme ergibt. Ich nenne das „befrag- und begründbare“ oder „reflexionstaugliche Visionen“. Wenn man unter Vernunft die Verbindung von Gefühl und Verstand versteht, dann könnte man sie auch „Vernunftbasierte Visionen“ nennen und so von „Wahnvorstellungen“ abgrenzen.
Der grundsätzlichen Richtungsentscheidung müssen andere Entscheidungen und Begründungen folgen, sollen “Vernunftbasierte Visionen“ ihre Kraft entfalten. Operative Entscheidungen, Handlungsanweisungen, das konkrete Tun müssen  „kausal“ mit den Visionen verbunden werden. „Wir haben so gehandelt weil…“ – Erst solche Zuschreibungen und die Bereitschaft von MitarbeiterInnen, diese Zuschreibungen auch mitzutragen, transferieren das Wort zur Tat.
Man kann nie wissen, ob es dem Unternehmen besser oder schlechter ginge, gegangen wäre, folgte es nicht einer Vision. Denn es gibt kein Verfahren, durch die eine mögliche Welt mit einer faktischen verglichen werden könnte. Jede Antwort auf das „was wäre wenn“ ist rein spekulativ. Es geschieht nur was geschieht und es geschieht nicht, was nicht geschieht. 
Man kann aber feststellen: wenn eine (wichtige) unternehmerische Handlung nicht von der Vision abgeleitet, wenn nur eine Ausnahme zugelassen wird, ist die Kontingenz – also erneut das „anything goes“ - in die visionär ausgerichtete Welt (strategic alignement) eingebrochen und unterminiert die Kraft der Orientierung. 
Wenn Visionen relativiert werden, treten an deren Stelle kurzfristiger, meist eindimensionaler (Zahlen-)Pragmatismus. Unproduktivem Streit – welche Maßnahme nun richtig sei -  wird ein weites Feld eröffnet, da die individuellen Perspektiven und Interessen keine Ausrichtung mehr haben. Jede kann richtig oder falsch sein. Das gilt natürlich auch für Visionen – sie bieten aber den Vorteil (mit allen Gefahren) einer langfristigen, generalisierten Vorstellung, einer Vorstellung, die vorweg nie beweisbar, sondern nur begründbar ist und  an die daher nur „geglaubt“ werden kann.
Der Eintritt von  Glauben und Vertrauen in das rationale Geschehen von Wirtschaft und Organisation.
Es kommen damit zwei Grunddimensionen zu Ehren, die in der traditionellen betriebs-wissenschaftlich-rationalen Welt (theoretisch) nicht vorgesehen waren und als Erklärungs- und Wirkungsdimensionen als kontraproduktiv erachtet wurden.
(Ist das der erste Gewinn aus der Krise?) Es war erstaunlich, in welch kurzer Zeitspanne sich diese Dimensionen etabliert haben.
Auf einmal wird der Glauben als das treibende Element und als Basis für das Marktgeschehen entdeckt:

 „Märkte leben von dem was Marktteilnehmer glauben, und von dem was sie glauben, dass andere Marktteilnehmer glauben. (….) Das ist der Grund, warum sogar ein Rettungspaket, das ökonomisch unsinnig ist, am Ende funktioniert.“ (Slavoj Zizek – Internationaler Direktor des Birbeck Instituts London – Die Zeit Nr. 42, 9.Oktober 08)

Navigieren in stürmischer See mit instabilen Sextanten scheint ein leichtes zu sein, im Unterschied zur Steuerung von Unternehmen in stürmischen Märkten und kaum durchschaubaren Wirtschaftslagen.
Das Wetter ist zwar ein chaotisches, aber im gewissen Maße berechenbares Gefüge. Vor allem, es zeigt sich unbeeindruckt davon, was Meteorologen, Klimaforscher und Wetterredakteure so von sich geben – es hört einfach nicht hin. Wie einfach wäre die Dynamik der Finanzwelt, würde die Börse taub und blind sein und nicht zur Kenntnis nehmen, was minütlich über sie gesagt wird.
Wenn die rationalen Instrumente der Steuerung nicht mehr greifen, hilft dann wirklich nur mehr die Rückkehr in die Vor-Moderne (glauben, vertrauen und beten), stimmen damit auch wir in den Abgesang der Aufklärung und in das Ende des naturwissenschaftlichen Zeitalters ein? Aus meiner Perspektive: Nein. Wir bewegen uns auf äußerst rationalem Boden: wie wir oben gezeigt haben, kommen die exaktesten Naturwissenschaften  – die Quantenphysik, Quantenbiologie, Quantenmedizin, Mathematik, die Neurowissenschaften  –  sehr verkürzt gesagt, zu folgenden Aussagen: 
Geist und Bewusstsein sind keine metaphysischen Dimensionen, sie steuern vielmehr sehr konkret Materie und Welt. (Vertrauen und Glaube sind „Produkte“ von Geist und Bewusstsein)
Bewusstsein ist nicht lokal auf das einzelne Gehirn beschränkt, sondern ist auf Grund der „Nichtlokalität“ und der Wirksamkeit der Kohärenzfelder (Grundprinzipien der Quantentheorie) Teil der gesamten Realität selbst. 
Das in den Wirtschaftswissenschaften bisher Ausgeblendete betritt gebeten oder ungebeten die Szene und bestimmt das Spiel mit.
Wie bei Hoffmannstals „Jedermann“ betritt der Glaube die Bühne des Unternehmens und behauptet kühn: „ohne mich, dem Glauben kann sich ein Unternehmen nicht energetisieren, denn wirtschaftliche Prozesse sind immer auch soziale Prozesse. Und um Glauben zu erwecken, benötigt man die gemeinsame Liebe zu  einer Vision“. 
Oder anders ausgedrückt: 
Visionen sind der erste Schritt der Manifestation des Geistigen ins Materielle, die Realisierung der Zukunft im Gegenwärtigen.
Vision ist das Medium, das Glauben, Leidenschaft und Verbundenheit in eine Organisation trägt und zugleich „erzeugt“, da sie genau diese Dimensionen für ihre Wirksamkeit braucht. 
Nach den Prinzipien der Quantenphysik schaffen Visionen Synchronisations-prozesse, die wie im Laserstrahl höchste Energie und Zielgerichtetheit erzeugen.

Sind Visionen krisentauglich?
Krisen können Zugehörigkeiten, Bündnisse zerstören, sie können Zynismus und Fatalismus fördern, aber sie können auch neue Bereitschaften wecken, wenn eine neue Idee Sinn „macht“ und so das Individuum aus seiner Leere und einsamen Beliebigkeit „erlöst“. Individuelles Handeln webt sich erst durch eine verbindende Idee in ein Ganzes ein und gewinnt so jene Kraft um aus Krisen neue Möglichkeiten zu kreieren.
Die Ausgangsfrage  – sind Visionen krisentauglich –  kann nun nicht nur mit einem gut abgesicherten JA beantwortet werden, sondern es ist deutlich geworden, der besondere Clou von Visionen zeigt sich erst, wenn man sich im unsicheren Terrain bewegen, wenn man Turbulenzen bewältigen muss.
Wenn man weiß, man will unbedingt von Troja nach Ithaka oder zum Südpol und wieder zurück, dann können die größten Bedrohungen und Schwierigkeiten zwar ständig neue Strategien, Taktiken und Pläne erfordern, aber jede Kurskorrektur richtet sich auf die Vision hin aus. So entsteht immer wieder Vertrauen in das eigene Wollen, in die Potenziale seiner MitarbeiterInnen und in die eigenen Führungsfähigkeiten. 

Um es zum Schluss „ganz knapp und prägnant zu sagen“, ein Zitat von Franz Müntefering aus seinem Buch „Macht Politik“:

 „Ohne Überzeugungen liefert man sich der Beliebigkeit und Partikularinteressen aus. Dann erfüllt man vielleicht das Tagespensum  – aber Orientierung, Richtung, Führung kann man nur geben, wenn man ein Bild hat davon, wie das Land sein soll, werden soll.  Und führen muss die Politik. Sie muss sammeln und führen. Wer nur sammelt, dreht sich mit den Versammelten im Kreis. Politik muss auch zeigen, wohin der Weg gehen soll, und deshalb muss sie die Fahne voraus tragen. Sie muss dabei aufpassen, dass die Versammelten die Fahne noch sehen und folgen können. Klar. Ohne grundsätzliche Orientierung aber wären Fahnenträger nutzlos.“]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Kommunikationsqualität - Unser globaler Wettbewerbsvorteil' von Christoph Schlachte]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=113</link>
			<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 10:31:14 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Christoph Schlachte]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=113</guid>
			<description><![CDATA[Hallo, 

die Thesen sind: 

- Fast alle Länder können mehr oder minder, die gleiche Art von Produkten und Lösungen bauen, wie wir (Nachbauten aus China, ...)

- für Innovationen braucht es Kreativität; Kreativität braucht Freiheit und Toleranz

- um gut und hart sachlich sich aneinander zu reiben und um gute Ideen ringen, braucht es  eine hohe "Kommunikationsqualität" im Unternehmen 

"Kommunikation" und "Kommunikationsqualität" verstanden im Sinne von Niklas Luhmann in Relation zu Unternehmenszielen. Nicht verstanden als Selbstzweck. 

Kommunikationsqualität hängt zusammen mit: Unternehmensziele, Engagement, Selbstverantwortung, Dialog, Wettbewerb, Innovation, Freiheit, Führungsqualität, Mut

Hier vorgestellt wird eine Idee, die auf Herrn Dr. Schlötter's Buch und Anregung basiert (Text als PDF weiter unten) in Form eines Artikels. Weiter unten folgt ein Gedankenaustausch mit Dr. Peter Schlötter.

Krise oder Chance: Was macht Ihre Kommunikation in Ihrer Organisation daraus?

Unternehmenserfolg hat mit der internen und externen Kommunikationsqualität zu tun und zwar ausschließlich. Das ist eine etwas ungewöhnliche Sicht und verlangt eine Erklärung.

Kommunikationsqualität meint nicht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo, 

die Thesen sind: 

- Fast alle Länder können mehr oder minder, die gleiche Art von Produkten und Lösungen bauen, wie wir (Nachbauten aus China, ...)

- für Innovationen braucht es Kreativität; Kreativität braucht Freiheit und Toleranz

- um gut und hart sachlich sich aneinander zu reiben und um gute Ideen ringen, braucht es  eine hohe "Kommunikationsqualität" im Unternehmen 

"Kommunikation" und "Kommunikationsqualität" verstanden im Sinne von Niklas Luhmann in Relation zu Unternehmenszielen. Nicht verstanden als Selbstzweck. 

Kommunikationsqualität hängt zusammen mit: Unternehmensziele, Engagement, Selbstverantwortung, Dialog, Wettbewerb, Innovation, Freiheit, Führungsqualität, Mut

Hier vorgestellt wird eine Idee, die auf Herrn Dr. Schlötter's Buch und Anregung basiert (Text als PDF weiter unten) in Form eines Artikels. Weiter unten folgt ein Gedankenaustausch mit Dr. Peter Schlötter.

Krise oder Chance: Was macht Ihre Kommunikation in Ihrer Organisation daraus?

Unternehmenserfolg hat mit der internen und externen Kommunikationsqualität zu tun und zwar ausschließlich. Das ist eine etwas ungewöhnliche Sicht und verlangt eine Erklärung.

Kommunikationsqualität meint nicht]]></content:encoded>
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			<title><![CDATA['Spirtualität der Seele und transpersonales Bewusstsein als Ressource' von nicoleweis]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=112</link>
			<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 11:08:25 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[nicoleweis]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Spirtualität der Seele und transpersonales Bewusstsein als Ressource zur Krisenbewältigung Anfang des 21. Jhd.?

Der hier verwendete Begriff von Spiritualität geht auf die Erkenntnisse und Definitionen von C.G. Jung zurück. Dieser soll im folgenden dargestellt und dann in einen Zusammenhang zu Ergebnissen der transpersonalen Bewusstseinsforschung gestellt werden. Den Schluß der Erörterung bilden die Fragen, welches Bewusstsein zu den aktuellen Krisen in der Evolution des Menschen führte und ob es Auswege daraus gibt.

Die Spiritualität von Jung ist Rückbindung und Vertrauen des Menschen in seine Seele (lat: Anima) und meint damit ein regelmäßiges Loslassen der Aufmerksamkeit von Bezügen der Außenwelt und eine tiefe Verbindung mit den Belangen, Bedürfnissen und Absichten der Seele. Geübten ‚Seelennutzern’ gelingt es mit ihrem Bewusstsein sowohl in äußeren Realitäten zu denken und zu handeln als auch mit einem Teil ihrer Achtsamkeit mit ihrer Seele verbunden zu bleiben und sich von ihr führen zu lassen.

Unter Seele versteht Jung das innerste Wesen, die innerste Natur des Menschen, die zugleich Reflexionsfläche der äußeren Natur ist, also deren Empfangsorgan und dessen Resonanzkörper.  Aus Sicht des lebendigen, energetischen Prinzips (vgl. Einstein: E=mc2) bedeutet dies gleichzeitig, dass Seele Energie ist, feinstoffliche Energie und damit für die meisten unserer heutigen technischen Geräte nicht messbar. In der Wahrnehmung seiner seelischen Energie geübt (z.B. durch Meditation), kann der Mensch sein umfassendes seelisches Kraftfeld jedoch spüren, sich darin zentrieren und seine Veränderungen interpretieren und balancieren.  

Ein achtsamer Umgang mit der Seele ist für Jung jedoch grundsätzlich befreit von konfessioneller und religiöser Bindung, bringt diesen Traditionen und Religionen (z.B. Zen-Buddismus, I-Ging, Yoga) jedoch Offenheit für ihre Methoden und Vorgehensweisen entgegen. Spiritualität im Jungschen Sinne bedeutet auch unvoraussehbare Tiefenerfahrungen, die er Erfahrungen des Numinosen (Unerklärliches, Unaussprechliches) der Seele nennt. 

Den Kontakt zu seinen tieferen und weiteren Energiefeldern der Seele erfährt der Mensch, indem er lernt über die momentan bewussten Identitäten seines Ichs hinauszugehen und es zu transzendieren. Dieses Ich-transzendieren geht meist mit destabilisierenden und einer Folge aus ‚Ich-Tod- und Wiedergeburts-Prozessen’ einher und resultiert in einer als ‚Ich-Befreiung’ erlebten Wahrnehmung (Transformation). Diese Transformationsprozesse sind symbolhaft bsplw. in der Leidens- und Wiederauferstehungsthematik von Jesus Christus in der Bibel zu finden.

Die weiteren energetischen Felder der Seele nannte Jung das Unbewusste und unterschied zwischen einem individuellen und kollektiven Unbewussten.  Das kollektive Unbewußte nennt er den ‚großen Geist’ und benutzt diesen Begriff synonym mit ‚Gott’, ‚göttlicher Geist’ oder ‚Tao’. Göttliche Wahrnehmungen steigen nach den Beobachtungen von Jung aus dem kollektiven Unbewussten besonders deutlich in Situationen der individuellen Notlagen und in hochemotional erlebten Umständen empor.
In der Fähigkeit des Menschen zu individuellen göttlichen Wahrnehmungen (s.a. transpersonales Bewusstsein) sah Jung das Bedürfnis der Seele Sinnsymbole (vgl. hierzu auch: Prof. Hüther in ‚damit das Denken Sinn bekommt’) zu bilden, die meist in Form von Träumen oder inneren Repräsentationen gewahr  werden (vgl. Archetypen C.G. Jungs, z.B. inneres Kind, Vater, Mutter, innerer König/Königin usw.). Weiter führt er dazu aus: ‚Wer aus der Tiefe seiner Seele Sinn wahrnimmt, der muß Wirklichkeiten in der Außenwelt nicht mehr rational verstehen, denn dann verschmelzen das Vordergründige aus der wahrgenommenen äußeren Realität und seelisches Verstehen zu einer sinnvollen Einheit, dann kann der Mensch also den tieferen Sinn äußerer Realität direkt, ohne mentale Interpretationen wahrnehmen, ohne dass er dafür zusätzliche Beweise braucht (Intuition).’   
	
Jung ergänzt das ideale Gottesbild mit der dunklen Seite Gottes und nennt es ‚das Böse’ bzw. ‚ den Schatten’. Die Schatten-Eigenschaften eines Menschen, die auch meist als Symbole oder innere Repräsentationen (visuell, auditiv, kinästhetisch) wahrgenommen werden (z.B. Hexe, Magier), können mit seinem idealen Selbstbild nicht vereinbart werden und werden daher abgewehrt oder ganz verdrängt und bringen sich z.B. durch Albträume ins Bewußtsein. Die Entdeckung des eigenen Schattens, also der Bedürfnisse und Absichten (Intentionalität) der Seele, die sich darunter verbergen und die Vergebung der damit verbundenen Schuldgefühle ist Praxis der meisten Religionen (z.B. ‚Vater-unser’ in der christlichen Religion). Spiritualität nach Jung ist also auch die Wandlung (Transformation) der Seele zu einer immer vollständigeren Ganzheit durch Integration ihres Schattens. 

Der Begriff  Transpersonales Bewusstsein wurde Ende der 1960er Jahre von Vertretern der humanistischen Psychologie in den USA geprägt. Wesentliche Begründer und Theoretiker der transpersonalen Psychologie waren und sind Prof. Stanislav Grof, Dr. Abraham Maslow und Prof. Ken Wilber. In Europa wurden auch Elemente der Analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung, der von Viktor Emil Frankl begründeten Logotherapie, die Theorie des Integralen Management von Prof. Hans Endres und der von Karlfried Graf Dürckheim begründeten Initiatischen Therapie in die transpersonale Psychologie integriert.  Gegenstand der transpersonalen Psychologie sind Bewusstseinszustände „jenseits“ (trans) der personalen Erfahrung.

Transpersonales Bewusstsein lässt sich in drei große Kategorien einteilen:
a) Überschreiten der üblichen räumlichen Grenzen z.B. eines Körpers. Dazu gehören Erfahrungen, bei denen man mit dem Bewusstsein einer anderen Person, einer Personen- oder Gesellschaftsgruppe oder auch mit dem Bewusstsein von Tieren, Pflanzen oder unbelebten Objekten verschmilzt und dadurch auf Inhalte, Informationen und Absichten dieses anderen Bewusstseinfeldes zugreifen kann. Diese Form des transpersonalen Bewusstseins wird z.B. in der Methode von Familien- und Organisationsaufstellungen genutzt, wobei hierzu auch Erfahrungen von b) zählen. 

b) Überwinden der zeitlichen Grenzen, durch das Überschreiten der linearen Zeit. Dazu gehören Wiedererleben frühkindlicher Erinnerungen, z.B. Geburtstrauma. Die historische Rückentwicklung kann ebenso fötale und embryonale Erinnerungen oder Wiedererleben von Erfahrungen aus dem Leben eigener Vorfahren, z.B. der Großeltern aber auch auf Situationen aus dem Vorleben beliebiger menschlicher und tierischer Vorfahren Zugriff nehmen (diese Form des transpersonalen Bewusstseins wird z.B. auch in der ‚Timeline-Arbeit’ des NLP genutzt). Erinnerungen, die durch Überschreiten der linearen Zeit auftreten, können auch Wiedererleben von früheren Inkarnationen der eigenen Seele beinhalten (vgl. auch Reinkarnationstherapie v. Ph.D. Brian Weiss)

c) Hierbei handelt es sich um die merkwürdigste Art transpersonaler Erfahrungen denn das Bewusstsein scheint sich auf Bereiche auszudehnen, die die westliche Kultur als nicht real bezeichnet. Dazu gehören Wahrnehmungen von Archetypen bzw. von Gottheiten und Dämonen verschiedener Kulturen (vgl. C.G. Jung), Kommunikation mit (Erz-)Engeln und Seelenführern oder historischen Religionsführern wie z.B. Jesus Christus, Budda oder Brahman. Das Gemeinsame dieser Art von Wahrnehmungen scheinen weniger Erinnerungen an konkrete Personen, Formen und Inhalte zu sein als vielmehr das Eintreten und identifizieren eines qualitativ sehr angenehmen und entspannten inneren Zustands. Diese inneren Seinsqualitäten lassen sich am ehesten mit der Wahrnehmung eines intensiven Verbundenseins mit einer inneren Fülle, Geborgenheit, Freude, Güte, Freiheit und manchmal mit dem ‚eingetaucht’ sein in ein inneres Licht beschreiben. 
Fasst man die Ergebnisse wissenschaftlichen Forschung in der  transpersonalen Psychologie zusammen, scheint Bewusstsein ein Phänomen zu sein, das sich nicht auf das menschliche Gehirn beschränkt sondern sich gleichzeitig in unsichtbaren Feldern, die mit einzelnen Menschen, mit Personengruppen, Tieren, Pflanzen und sogar mit unbelebten Objekten (in der Organisationsaufstellung kennt man z.B. das ‚Informationsfeld von Unternehmenszielen’) in Verbindung stehen zu befinden.

Dieses Phänomen der unsichtbaren Informationsfelder aus der transpersonalen Bewußtseinsforschung, das sich wegen seiner feinstofflichen Struktur nicht mit bisher bekannten Messapparaten beobachten lässt, findet sich aber auch in anderen Wissenschaftsbereichen. So erklärt beispielsweise der Forschungszweig der Biologie ‚Morphogenese’ (vgl. Ph.D. Rupert Sheldrake) das Phänomen der Entstehung von Formen in Lebewesen bzw. lebendigen Strukturen (z.B. Niere eines Menschen oder Tieres) damit, dass ‚alle Organismen ein ihnen innewohnendes Gedächtnis haben, das alle Informationen über Erfahrungen dieser Gattung enthält, die jemals in ihrer Geschichte gemacht wurden’.  Und weiter, ‚dass ‚alle belebten und unbelebten Formen des Universums auf Erfahrungen gründen, die in ihren morphischen Kraftfeldern gespeichert sind. Um also ein Exemplar einer bestimmten Form hervorzubringen, kommuniziert der genetische Code z.B. einer Tulpe mit dem morphischen Feld der Gattung Tulpen und steuert dadurch die gesamte Entwicklung dieser einen Pflanze’. 

In der Quantenphysik kennt man das Phänomen der Superposition, wonach ein Objekt im gleichen Augenblick in all seinen potentiellen dh. unsichtbaren bzw. energetischen Zuständen vorhanden ist, bis zu dem Moment, in dem es beobachtet wird. Im Augenblick der Beobachtung nimmt es dann genau die Form an, worauf sich die Aufmerksamkeit des Beobachters richtet. Dies bedeutet, sobald das Bewusstsein des Beobachters von unzähligen Möglichkeiten sich mit einer bestimmten identifiziert und damit verschmilzt, kann der Beobachter auch nur noch diesen und nicht mehr die unzählig anderen Möglichkeiten wahrnehmen, er ‚glaubt’ dann es gäbe nur diese eine  beobachtete Möglichkeit. 

Übertragen auf das Verhalten eines Menschen in einer bestimmten Situation würde dies dann bedeuten, dass er grundsätzlich alle menschlichen Verhaltenmöglichkeiten zur Verfügung hat. Identifiziert sich sein Bewusstsein jedoch mit einer bestimmten Form, z.B. mit der im Gedächtnis gespeicherten Verhaltensweise, ist er auch ‚nur’ noch fähig, sich entsprechend dieser gespeicherten Erfahrung zu verhalten und kann sich die Vorteile von alternativen, möglicherweise effektiveren Verhaltensmöglichkeiten nicht mehr bewusst machen, er hypnotisiert sich quasi selbst. In solchen Situationen könnte es für den Menschen dann hilfreich sein, sein Bewusstsein so zu trainieren, dass er in einer gegebenen Situation die sinngeleiteten, alternativen Möglichkeiten an Verhalten, wahrnehmen kann und entsprechend seiner Zielsetzung bzw. Absicht die Verhaltensmöglichkeit auswählt, die ihm am ‚einfachsten’ oder ‚angenehmsten’ zu seiner Zielerreichung verhilft. 

Lassen sich aber diese teilweise sehr merkwürdigen Erkenntnisse der seelischen Spiritualität und des transpersonalen Bewusstseins als Ressource zur Krisenbewältigung, z.B. in der Umweltzerstörung durch CO2  oder dem Zusammenbruch der weltweiten Geld- und Finanzmärkte nutzen? Um mögliche Antworten darauf zu erhalten, ist es zunächst notwendig zu versuchen, die ‚Haltung des Bewusstseins’ zu erkennen, das diese aktuellen Krisen geschaffen hat, also zu fragen, ob es gemeinsame verursachende Prinzipien hinter diesen krisenhaften Zuständen gibt.

Unser aktuelles Bewusstsein ist geprägt von Wissen aus dem sog. newtonschen-carthesischen Bewusstseins- bzw. Denkzeitalter. Ein Prinzip in diesem Bewusstsein zu denken ist die Aufspaltung von Lebendigen und unbelebter Materie in Einzelteile, um zu verstehen, wie diese Einzelteile funktionieren. Diese Absicht des Bewusstseins, hat dem Menschen ein riesiges Reservoir an Bewusstheit auf allen Gebieten der Wissenschaft, der Technik und des Lebens gebracht. Die Anwendung dieses Wissens hat zu Entwicklungen und Fortschritten sowie zu einer Ausprägung an Komfort geführt, das vor diesem Zeitalter undenkbar gewesen ist.         

Ohne oder wenig Aufmerksamkeit bleibt in dieser Art des Denkens, für Verbindendes bzw. für Zusammenhänge zwischen den Einzelteilen, also für das Zusammenwirken der Einzelteile zu einem größeren Ganzen. Dieses Denken in Zusammenhängen geht dann z.B. der Auswirkung des CO2 Ausstoßes von Fahrzeugen, Maschinen und industriellen Anlagen auf die globale Erderwärmung nach oder versuchen produktive bzw. unproduktive Wechselwirkungen von Wirtschaftswachstum, Geldmenge und Geldwert zu verstehen. 

Ein weiteres Prinzip aus dem newtonschen Denken ist die Intention des Bewusstseins, verstehen zu wollen, welche gesetzmäßigen Abläufe und Prozesse das Funktionieren der Einzelteile hervorbringt. Diese Art zu denken hat auf vielen Wissenschaftsgebieten revolutionäre Erfindungen, z.B. Glühlampe, Verbrennungsmotor und elektronische Informationsspeicherung geschaffen. Gleichzeitig macht sie dem Menschen Glauben, dass die Welt auf allen Ebenen gesetzmäßig funktioniert und man ‚nur’ erkennen brauche, welches Gesetz z.B. hinter einem Problem besteht, um es beseitigen bzw. lösen zu können. Diese Art von Denken führt zu einseitigen Identifizierungen des menschlichen Bewusstseins, die, wie oben gezeigt, zur Folge haben, dass ergänzende Möglichkeiten nicht mehr wahrgenommen werden können.  Ist das Bewusstsein also einseitig z.B. mit der Gesetzmäßigkeit von Wachstum oder matieriellem Profiit beschäftigt, nimmt es erst bei einem ‚nicht-mehr-funktionieren’ dieses Gesetzes seine Grenzen und damit seine Ohnmacht wahr. In einer Problemsituation (z.B. Bedrohung des Fortbestehens eines Unternehmens in der Finanzkrise) nicht zu wissen, wie man das Problem beseitigen soll, erzeugt,  besonders wenn es um existenzielles Überleben geht, in menschlichen Gehirnen tierische Reflexe und diese werden dann mit Flucht, Angriff oder Lähmung beantwortet. In diesem Modus des Denkens ist der Mensch dann instiktgesteuert und kann sein potentielles Bewusstsein also ein Denken in alternativen Möglichkeiten nicht mehr nutzen.  

Newtonsches Denken schafft weiter auf allen Gebieten unseres Bewusstseins ein  ‚richtig und falsch’ bzw. ein ‚gut und böse’ und damit eine Unfähigkeit in Paradoxien, also in der Spannung von Gegensätzen zu denken. Rationales Denken erzeugt somit gleichzeitig einen ‚riesengroßen’ Schatten im Individuum aber auch einer ganzen Kultur bzw. Gesellschaft. In diesen Schatten werden dann alle falschen bzw. bösen Teile des Denkens abgespaltet, wie z.B. emotionales Fühlen in Konkurrenzsituation, Freude am profitmaximierenden und kostenminimierenden Denken, seelisch sinngeleitetes Tun unter dem Druck der Erwartungen von Stakeholdern oder Denken und Handeln unter Unsicherheit bzw. auf Grundlage eines ‚Nicht-Wissens’ in Sieger-Verlierer-Situationen.                                                                                                           

Diese Einschränkungen des newtonschen bzw. rationalen Denkens können, wie oben dargestellt durch ein Bewusstsein für seelische Sinnbezüge sowie durch eine Nutzung des transpersonalen Bewusstseins überwunden werden. Welche Auswirkungen durch das Auflösen bisheriger Bewusstseinsgrenzen entstehen können, wird die Zukunft bzw. das ob und wie des Überlebens des Menschens zeigen. Eines scheint sich dabei schon jetzt  ziemlich sicher abzuzeichnen: Bewusstsein braucht den Menschen nicht zum Überleben, der Mensch aber unbedingt neue Möglichkeiten in seinem  Bewusstsein….]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Spirtualität der Seele und transpersonales Bewusstsein als Ressource zur Krisenbewältigung Anfang des 21. Jhd.?

Der hier verwendete Begriff von Spiritualität geht auf die Erkenntnisse und Definitionen von C.G. Jung zurück. Dieser soll im folgenden dargestellt und dann in einen Zusammenhang zu Ergebnissen der transpersonalen Bewusstseinsforschung gestellt werden. Den Schluß der Erörterung bilden die Fragen, welches Bewusstsein zu den aktuellen Krisen in der Evolution des Menschen führte und ob es Auswege daraus gibt.

Die Spiritualität von Jung ist Rückbindung und Vertrauen des Menschen in seine Seele (lat: Anima) und meint damit ein regelmäßiges Loslassen der Aufmerksamkeit von Bezügen der Außenwelt und eine tiefe Verbindung mit den Belangen, Bedürfnissen und Absichten der Seele. Geübten ‚Seelennutzern’ gelingt es mit ihrem Bewusstsein sowohl in äußeren Realitäten zu denken und zu handeln als auch mit einem Teil ihrer Achtsamkeit mit ihrer Seele verbunden zu bleiben und sich von ihr führen zu lassen.

Unter Seele versteht Jung das innerste Wesen, die innerste Natur des Menschen, die zugleich Reflexionsfläche der äußeren Natur ist, also deren Empfangsorgan und dessen Resonanzkörper.  Aus Sicht des lebendigen, energetischen Prinzips (vgl. Einstein: E=mc2) bedeutet dies gleichzeitig, dass Seele Energie ist, feinstoffliche Energie und damit für die meisten unserer heutigen technischen Geräte nicht messbar. In der Wahrnehmung seiner seelischen Energie geübt (z.B. durch Meditation), kann der Mensch sein umfassendes seelisches Kraftfeld jedoch spüren, sich darin zentrieren und seine Veränderungen interpretieren und balancieren.  

Ein achtsamer Umgang mit der Seele ist für Jung jedoch grundsätzlich befreit von konfessioneller und religiöser Bindung, bringt diesen Traditionen und Religionen (z.B. Zen-Buddismus, I-Ging, Yoga) jedoch Offenheit für ihre Methoden und Vorgehensweisen entgegen. Spiritualität im Jungschen Sinne bedeutet auch unvoraussehbare Tiefenerfahrungen, die er Erfahrungen des Numinosen (Unerklärliches, Unaussprechliches) der Seele nennt. 

Den Kontakt zu seinen tieferen und weiteren Energiefeldern der Seele erfährt der Mensch, indem er lernt über die momentan bewussten Identitäten seines Ichs hinauszugehen und es zu transzendieren. Dieses Ich-transzendieren geht meist mit destabilisierenden und einer Folge aus ‚Ich-Tod- und Wiedergeburts-Prozessen’ einher und resultiert in einer als ‚Ich-Befreiung’ erlebten Wahrnehmung (Transformation). Diese Transformationsprozesse sind symbolhaft bsplw. in der Leidens- und Wiederauferstehungsthematik von Jesus Christus in der Bibel zu finden.

Die weiteren energetischen Felder der Seele nannte Jung das Unbewusste und unterschied zwischen einem individuellen und kollektiven Unbewussten.  Das kollektive Unbewußte nennt er den ‚großen Geist’ und benutzt diesen Begriff synonym mit ‚Gott’, ‚göttlicher Geist’ oder ‚Tao’. Göttliche Wahrnehmungen steigen nach den Beobachtungen von Jung aus dem kollektiven Unbewussten besonders deutlich in Situationen der individuellen Notlagen und in hochemotional erlebten Umständen empor.
In der Fähigkeit des Menschen zu individuellen göttlichen Wahrnehmungen (s.a. transpersonales Bewusstsein) sah Jung das Bedürfnis der Seele Sinnsymbole (vgl. hierzu auch: Prof. Hüther in ‚damit das Denken Sinn bekommt’) zu bilden, die meist in Form von Träumen oder inneren Repräsentationen gewahr  werden (vgl. Archetypen C.G. Jungs, z.B. inneres Kind, Vater, Mutter, innerer König/Königin usw.). Weiter führt er dazu aus: ‚Wer aus der Tiefe seiner Seele Sinn wahrnimmt, der muß Wirklichkeiten in der Außenwelt nicht mehr rational verstehen, denn dann verschmelzen das Vordergründige aus der wahrgenommenen äußeren Realität und seelisches Verstehen zu einer sinnvollen Einheit, dann kann der Mensch also den tieferen Sinn äußerer Realität direkt, ohne mentale Interpretationen wahrnehmen, ohne dass er dafür zusätzliche Beweise braucht (Intuition).’   
	
Jung ergänzt das ideale Gottesbild mit der dunklen Seite Gottes und nennt es ‚das Böse’ bzw. ‚ den Schatten’. Die Schatten-Eigenschaften eines Menschen, die auch meist als Symbole oder innere Repräsentationen (visuell, auditiv, kinästhetisch) wahrgenommen werden (z.B. Hexe, Magier), können mit seinem idealen Selbstbild nicht vereinbart werden und werden daher abgewehrt oder ganz verdrängt und bringen sich z.B. durch Albträume ins Bewußtsein. Die Entdeckung des eigenen Schattens, also der Bedürfnisse und Absichten (Intentionalität) der Seele, die sich darunter verbergen und die Vergebung der damit verbundenen Schuldgefühle ist Praxis der meisten Religionen (z.B. ‚Vater-unser’ in der christlichen Religion). Spiritualität nach Jung ist also auch die Wandlung (Transformation) der Seele zu einer immer vollständigeren Ganzheit durch Integration ihres Schattens. 

Der Begriff  Transpersonales Bewusstsein wurde Ende der 1960er Jahre von Vertretern der humanistischen Psychologie in den USA geprägt. Wesentliche Begründer und Theoretiker der transpersonalen Psychologie waren und sind Prof. Stanislav Grof, Dr. Abraham Maslow und Prof. Ken Wilber. In Europa wurden auch Elemente der Analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung, der von Viktor Emil Frankl begründeten Logotherapie, die Theorie des Integralen Management von Prof. Hans Endres und der von Karlfried Graf Dürckheim begründeten Initiatischen Therapie in die transpersonale Psychologie integriert.  Gegenstand der transpersonalen Psychologie sind Bewusstseinszustände „jenseits“ (trans) der personalen Erfahrung.

Transpersonales Bewusstsein lässt sich in drei große Kategorien einteilen:
a) Überschreiten der üblichen räumlichen Grenzen z.B. eines Körpers. Dazu gehören Erfahrungen, bei denen man mit dem Bewusstsein einer anderen Person, einer Personen- oder Gesellschaftsgruppe oder auch mit dem Bewusstsein von Tieren, Pflanzen oder unbelebten Objekten verschmilzt und dadurch auf Inhalte, Informationen und Absichten dieses anderen Bewusstseinfeldes zugreifen kann. Diese Form des transpersonalen Bewusstseins wird z.B. in der Methode von Familien- und Organisationsaufstellungen genutzt, wobei hierzu auch Erfahrungen von b) zählen. 

b) Überwinden der zeitlichen Grenzen, durch das Überschreiten der linearen Zeit. Dazu gehören Wiedererleben frühkindlicher Erinnerungen, z.B. Geburtstrauma. Die historische Rückentwicklung kann ebenso fötale und embryonale Erinnerungen oder Wiedererleben von Erfahrungen aus dem Leben eigener Vorfahren, z.B. der Großeltern aber auch auf Situationen aus dem Vorleben beliebiger menschlicher und tierischer Vorfahren Zugriff nehmen (diese Form des transpersonalen Bewusstseins wird z.B. auch in der ‚Timeline-Arbeit’ des NLP genutzt). Erinnerungen, die durch Überschreiten der linearen Zeit auftreten, können auch Wiedererleben von früheren Inkarnationen der eigenen Seele beinhalten (vgl. auch Reinkarnationstherapie v. Ph.D. Brian Weiss)

c) Hierbei handelt es sich um die merkwürdigste Art transpersonaler Erfahrungen denn das Bewusstsein scheint sich auf Bereiche auszudehnen, die die westliche Kultur als nicht real bezeichnet. Dazu gehören Wahrnehmungen von Archetypen bzw. von Gottheiten und Dämonen verschiedener Kulturen (vgl. C.G. Jung), Kommunikation mit (Erz-)Engeln und Seelenführern oder historischen Religionsführern wie z.B. Jesus Christus, Budda oder Brahman. Das Gemeinsame dieser Art von Wahrnehmungen scheinen weniger Erinnerungen an konkrete Personen, Formen und Inhalte zu sein als vielmehr das Eintreten und identifizieren eines qualitativ sehr angenehmen und entspannten inneren Zustands. Diese inneren Seinsqualitäten lassen sich am ehesten mit der Wahrnehmung eines intensiven Verbundenseins mit einer inneren Fülle, Geborgenheit, Freude, Güte, Freiheit und manchmal mit dem ‚eingetaucht’ sein in ein inneres Licht beschreiben. 
Fasst man die Ergebnisse wissenschaftlichen Forschung in der  transpersonalen Psychologie zusammen, scheint Bewusstsein ein Phänomen zu sein, das sich nicht auf das menschliche Gehirn beschränkt sondern sich gleichzeitig in unsichtbaren Feldern, die mit einzelnen Menschen, mit Personengruppen, Tieren, Pflanzen und sogar mit unbelebten Objekten (in der Organisationsaufstellung kennt man z.B. das ‚Informationsfeld von Unternehmenszielen’) in Verbindung stehen zu befinden.

Dieses Phänomen der unsichtbaren Informationsfelder aus der transpersonalen Bewußtseinsforschung, das sich wegen seiner feinstofflichen Struktur nicht mit bisher bekannten Messapparaten beobachten lässt, findet sich aber auch in anderen Wissenschaftsbereichen. So erklärt beispielsweise der Forschungszweig der Biologie ‚Morphogenese’ (vgl. Ph.D. Rupert Sheldrake) das Phänomen der Entstehung von Formen in Lebewesen bzw. lebendigen Strukturen (z.B. Niere eines Menschen oder Tieres) damit, dass ‚alle Organismen ein ihnen innewohnendes Gedächtnis haben, das alle Informationen über Erfahrungen dieser Gattung enthält, die jemals in ihrer Geschichte gemacht wurden’.  Und weiter, ‚dass ‚alle belebten und unbelebten Formen des Universums auf Erfahrungen gründen, die in ihren morphischen Kraftfeldern gespeichert sind. Um also ein Exemplar einer bestimmten Form hervorzubringen, kommuniziert der genetische Code z.B. einer Tulpe mit dem morphischen Feld der Gattung Tulpen und steuert dadurch die gesamte Entwicklung dieser einen Pflanze’. 

In der Quantenphysik kennt man das Phänomen der Superposition, wonach ein Objekt im gleichen Augenblick in all seinen potentiellen dh. unsichtbaren bzw. energetischen Zuständen vorhanden ist, bis zu dem Moment, in dem es beobachtet wird. Im Augenblick der Beobachtung nimmt es dann genau die Form an, worauf sich die Aufmerksamkeit des Beobachters richtet. Dies bedeutet, sobald das Bewusstsein des Beobachters von unzähligen Möglichkeiten sich mit einer bestimmten identifiziert und damit verschmilzt, kann der Beobachter auch nur noch diesen und nicht mehr die unzählig anderen Möglichkeiten wahrnehmen, er ‚glaubt’ dann es gäbe nur diese eine  beobachtete Möglichkeit. 

Übertragen auf das Verhalten eines Menschen in einer bestimmten Situation würde dies dann bedeuten, dass er grundsätzlich alle menschlichen Verhaltenmöglichkeiten zur Verfügung hat. Identifiziert sich sein Bewusstsein jedoch mit einer bestimmten Form, z.B. mit der im Gedächtnis gespeicherten Verhaltensweise, ist er auch ‚nur’ noch fähig, sich entsprechend dieser gespeicherten Erfahrung zu verhalten und kann sich die Vorteile von alternativen, möglicherweise effektiveren Verhaltensmöglichkeiten nicht mehr bewusst machen, er hypnotisiert sich quasi selbst. In solchen Situationen könnte es für den Menschen dann hilfreich sein, sein Bewusstsein so zu trainieren, dass er in einer gegebenen Situation die sinngeleiteten, alternativen Möglichkeiten an Verhalten, wahrnehmen kann und entsprechend seiner Zielsetzung bzw. Absicht die Verhaltensmöglichkeit auswählt, die ihm am ‚einfachsten’ oder ‚angenehmsten’ zu seiner Zielerreichung verhilft. 

Lassen sich aber diese teilweise sehr merkwürdigen Erkenntnisse der seelischen Spiritualität und des transpersonalen Bewusstseins als Ressource zur Krisenbewältigung, z.B. in der Umweltzerstörung durch CO2  oder dem Zusammenbruch der weltweiten Geld- und Finanzmärkte nutzen? Um mögliche Antworten darauf zu erhalten, ist es zunächst notwendig zu versuchen, die ‚Haltung des Bewusstseins’ zu erkennen, das diese aktuellen Krisen geschaffen hat, also zu fragen, ob es gemeinsame verursachende Prinzipien hinter diesen krisenhaften Zuständen gibt.

Unser aktuelles Bewusstsein ist geprägt von Wissen aus dem sog. newtonschen-carthesischen Bewusstseins- bzw. Denkzeitalter. Ein Prinzip in diesem Bewusstsein zu denken ist die Aufspaltung von Lebendigen und unbelebter Materie in Einzelteile, um zu verstehen, wie diese Einzelteile funktionieren. Diese Absicht des Bewusstseins, hat dem Menschen ein riesiges Reservoir an Bewusstheit auf allen Gebieten der Wissenschaft, der Technik und des Lebens gebracht. Die Anwendung dieses Wissens hat zu Entwicklungen und Fortschritten sowie zu einer Ausprägung an Komfort geführt, das vor diesem Zeitalter undenkbar gewesen ist.         

Ohne oder wenig Aufmerksamkeit bleibt in dieser Art des Denkens, für Verbindendes bzw. für Zusammenhänge zwischen den Einzelteilen, also für das Zusammenwirken der Einzelteile zu einem größeren Ganzen. Dieses Denken in Zusammenhängen geht dann z.B. der Auswirkung des CO2 Ausstoßes von Fahrzeugen, Maschinen und industriellen Anlagen auf die globale Erderwärmung nach oder versuchen produktive bzw. unproduktive Wechselwirkungen von Wirtschaftswachstum, Geldmenge und Geldwert zu verstehen. 

Ein weiteres Prinzip aus dem newtonschen Denken ist die Intention des Bewusstseins, verstehen zu wollen, welche gesetzmäßigen Abläufe und Prozesse das Funktionieren der Einzelteile hervorbringt. Diese Art zu denken hat auf vielen Wissenschaftsgebieten revolutionäre Erfindungen, z.B. Glühlampe, Verbrennungsmotor und elektronische Informationsspeicherung geschaffen. Gleichzeitig macht sie dem Menschen Glauben, dass die Welt auf allen Ebenen gesetzmäßig funktioniert und man ‚nur’ erkennen brauche, welches Gesetz z.B. hinter einem Problem besteht, um es beseitigen bzw. lösen zu können. Diese Art von Denken führt zu einseitigen Identifizierungen des menschlichen Bewusstseins, die, wie oben gezeigt, zur Folge haben, dass ergänzende Möglichkeiten nicht mehr wahrgenommen werden können.  Ist das Bewusstsein also einseitig z.B. mit der Gesetzmäßigkeit von Wachstum oder matieriellem Profiit beschäftigt, nimmt es erst bei einem ‚nicht-mehr-funktionieren’ dieses Gesetzes seine Grenzen und damit seine Ohnmacht wahr. In einer Problemsituation (z.B. Bedrohung des Fortbestehens eines Unternehmens in der Finanzkrise) nicht zu wissen, wie man das Problem beseitigen soll, erzeugt,  besonders wenn es um existenzielles Überleben geht, in menschlichen Gehirnen tierische Reflexe und diese werden dann mit Flucht, Angriff oder Lähmung beantwortet. In diesem Modus des Denkens ist der Mensch dann instiktgesteuert und kann sein potentielles Bewusstsein also ein Denken in alternativen Möglichkeiten nicht mehr nutzen.  

Newtonsches Denken schafft weiter auf allen Gebieten unseres Bewusstseins ein  ‚richtig und falsch’ bzw. ein ‚gut und böse’ und damit eine Unfähigkeit in Paradoxien, also in der Spannung von Gegensätzen zu denken. Rationales Denken erzeugt somit gleichzeitig einen ‚riesengroßen’ Schatten im Individuum aber auch einer ganzen Kultur bzw. Gesellschaft. In diesen Schatten werden dann alle falschen bzw. bösen Teile des Denkens abgespaltet, wie z.B. emotionales Fühlen in Konkurrenzsituation, Freude am profitmaximierenden und kostenminimierenden Denken, seelisch sinngeleitetes Tun unter dem Druck der Erwartungen von Stakeholdern oder Denken und Handeln unter Unsicherheit bzw. auf Grundlage eines ‚Nicht-Wissens’ in Sieger-Verlierer-Situationen.                                                                                                           

Diese Einschränkungen des newtonschen bzw. rationalen Denkens können, wie oben dargestellt durch ein Bewusstsein für seelische Sinnbezüge sowie durch eine Nutzung des transpersonalen Bewusstseins überwunden werden. Welche Auswirkungen durch das Auflösen bisheriger Bewusstseinsgrenzen entstehen können, wird die Zukunft bzw. das ob und wie des Überlebens des Menschens zeigen. Eines scheint sich dabei schon jetzt  ziemlich sicher abzuzeichnen: Bewusstsein braucht den Menschen nicht zum Überleben, der Mensch aber unbedingt neue Möglichkeiten in seinem  Bewusstsein….]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Nachklänge und Feedback zur Tagung' von Jaakko Johannsen]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=109</link>
			<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 15:33:16 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Jaakko Johannsen]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=109</guid>
			<description><![CDATA[Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Kongresses,

ich bin beseelt und voller Energie am Samstag von Wiesloch nach Hause gefahren. Spannende Diskussionen noch im Kopf und viel Ideen, die es weiterzuentwicklen gilt. Das eine oder ander Bild habe ich auch mitgenommen und damit meine ich nicht nur das Bild von Dorothee Wolters...

&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie ist es Ihnen ergangen?

&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was hat Sie am stärksten berührt? 

&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was hat Sie am meisten beeindruckt?

Wir freuen uns, über Ihr persönliches Tagungsresümee, gerne auch mit Feedback an die Veranstalter, um daraus für die nöchste Tagung zu lernen.

Viele Grüße, Jaakko Johannsen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Kongresses,

ich bin beseelt und voller Energie am Samstag von Wiesloch nach Hause gefahren. Spannende Diskussionen noch im Kopf und viel Ideen, die es weiterzuentwicklen gilt. Das eine oder ander Bild habe ich auch mitgenommen und damit meine ich nicht nur das Bild von Dorothee Wolters...

&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie ist es Ihnen ergangen?

&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was hat Sie am stärksten berührt? 

&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was hat Sie am meisten beeindruckt?

Wir freuen uns, über Ihr persönliches Tagungsresümee, gerne auch mit Feedback an die Veranstalter, um daraus für die nöchste Tagung zu lernen.

Viele Grüße, Jaakko Johannsen]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Innere Führung für Führungskräfte' von Gregor Wilbers]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=108</link>
			<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 10:56:54 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Gregor Wilbers]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=108</guid>
			<description><![CDATA[Beruf und Management können ohne Innere Führung nicht nachhaltig erfolgreich sein. Gerade als verantwortliche Menschen können wir vom üblichen Erfolgsdenken weg hin zu einer ganzheitlichen Sichtweise finden. Vernunft, Logik und Intuition gehören untrennbar zusammen. Wir können uns vom Wahn befreien, alles selbst steuern, über alles die Kontrolle zu behalten, alles verstehen und uns gegen alles absichern zu müssen. Wir können ein neues Verantwortungsgefühl entdecken, bei dem es nicht mehr darum geht, alles zu bedenken, sondern einfach präsent zu sein. Es geht darum, Innere Führung zu entdecken.

Führungskräfte werden heute mit immer mehr Anforderungen konfrontiert. Sie sollen und müssen erfolgsorientiert, kreativ, rentabel und motivierend arbeiten, dabei natürlich extrem belastbar, durchsetzungsfähig und selbstverständlich ethisch gebildet. 
Wie kann ich ein Unternehmen, ein Institut oder eine Einrichtung bzw. einen Teilbereich gut führen, gleichzeitig Mitarbeiter motivieren und binden? Wie kann ich eine Autorität sein, ohne mich selbst zu verbiegen? 

Das geht nicht durch Bemühen, Strategie und Absicherung, auch nicht durch die unvermeidliche Kompetenz. Das geht langfristig nur dann, wenn ich selbst von dem überzeugt bin, was ich tue. Überall anders lande ich irgendwann in der Anstrengungs- oder in der Kompetenzfalle und kann andere niemals motivieren: ich halte mich nämlich nur dort, wo ich mich weit überdurchschnittlich engagiere oder da, wo ich überdurchschnittlich gut bin: in beiden Fällen brenne ich irgendwann aus, wenn ich nicht das tue, was ich als sinnvoll erachte. 

Es ist wichtig, aus innerer Kraft statt äusserer Anstrengung heraus zu leben. Hier wächst wirkliche Kraft heran, die auf andere ausstrahlt, ohne sich selbst zu verbrauchen. An dieser Stelle lebe ich meine ganze Persönlichkeit, und an dieser Stelle wirke ich auf andere.
Weiß ich selbst, wofür ich stehe? Was sind die Werte für mein Leben? Was halte ich für richtig? Welche Vision habe ich ? Woran glaube ich im Leben? Worauf vertraue ich?

Welche Bedeutung haben für mich die Begriffe Empathie, Dienen, Respekt, Nachhaltigkeit und Wertschätzung? Wie kann ich Verstand und Intuition verbinden? Wie kann ich Kreativität mit Rentabilität vereinen? Wie kann ich Karriere und inneres Gleichgewicht zusammenbringen? Wie kann ich in Verantwortung für andere meinen eigenen Weg gehen? Wie kann ich in Einfachheit, Innerer Ruhe und Besonnenheit meine Mitarbeiter führen?

Gerade als verantwortungsbewusste Menschen können wir statt kleinkariertem Erfolgs- und Effektivitätsdenken weg zu einer ganzheitlichen Sichtweise finden. Vernunft, Logik und Intuition gehören untrennbar zusammen. Nur so können wir unser Leben sinnvoll leben, in unserem Beruf erfolgreich Entscheidungen treffen und gleichzeitig innere Zufriedenheit und Ruhe finden. Sinnerfüllung und Beruf wachsen zu Berufung zusammen. Eine neue Lebens- und Berufsethik, ein neues Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und andere können zu echtem Erfolg, zu mehr Menschlichkeit, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit im Beruf führen.

In der Zeitschrift "Psychologie heute" ist ein Streitgespräch zum Thema zwischen dem ehemaligen Kienbaum-Partner Rainer Niermeyer und mir erschienen. Viel Spaß beim Reinlesen!
[attachment=93]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Beruf und Management können ohne Innere Führung nicht nachhaltig erfolgreich sein. Gerade als verantwortliche Menschen können wir vom üblichen Erfolgsdenken weg hin zu einer ganzheitlichen Sichtweise finden. Vernunft, Logik und Intuition gehören untrennbar zusammen. Wir können uns vom Wahn befreien, alles selbst steuern, über alles die Kontrolle zu behalten, alles verstehen und uns gegen alles absichern zu müssen. Wir können ein neues Verantwortungsgefühl entdecken, bei dem es nicht mehr darum geht, alles zu bedenken, sondern einfach präsent zu sein. Es geht darum, Innere Führung zu entdecken.

Führungskräfte werden heute mit immer mehr Anforderungen konfrontiert. Sie sollen und müssen erfolgsorientiert, kreativ, rentabel und motivierend arbeiten, dabei natürlich extrem belastbar, durchsetzungsfähig und selbstverständlich ethisch gebildet. 
Wie kann ich ein Unternehmen, ein Institut oder eine Einrichtung bzw. einen Teilbereich gut führen, gleichzeitig Mitarbeiter motivieren und binden? Wie kann ich eine Autorität sein, ohne mich selbst zu verbiegen? 

Das geht nicht durch Bemühen, Strategie und Absicherung, auch nicht durch die unvermeidliche Kompetenz. Das geht langfristig nur dann, wenn ich selbst von dem überzeugt bin, was ich tue. Überall anders lande ich irgendwann in der Anstrengungs- oder in der Kompetenzfalle und kann andere niemals motivieren: ich halte mich nämlich nur dort, wo ich mich weit überdurchschnittlich engagiere oder da, wo ich überdurchschnittlich gut bin: in beiden Fällen brenne ich irgendwann aus, wenn ich nicht das tue, was ich als sinnvoll erachte. 

Es ist wichtig, aus innerer Kraft statt äusserer Anstrengung heraus zu leben. Hier wächst wirkliche Kraft heran, die auf andere ausstrahlt, ohne sich selbst zu verbrauchen. An dieser Stelle lebe ich meine ganze Persönlichkeit, und an dieser Stelle wirke ich auf andere.
Weiß ich selbst, wofür ich stehe? Was sind die Werte für mein Leben? Was halte ich für richtig? Welche Vision habe ich ? Woran glaube ich im Leben? Worauf vertraue ich?

Welche Bedeutung haben für mich die Begriffe Empathie, Dienen, Respekt, Nachhaltigkeit und Wertschätzung? Wie kann ich Verstand und Intuition verbinden? Wie kann ich Kreativität mit Rentabilität vereinen? Wie kann ich Karriere und inneres Gleichgewicht zusammenbringen? Wie kann ich in Verantwortung für andere meinen eigenen Weg gehen? Wie kann ich in Einfachheit, Innerer Ruhe und Besonnenheit meine Mitarbeiter führen?

Gerade als verantwortungsbewusste Menschen können wir statt kleinkariertem Erfolgs- und Effektivitätsdenken weg zu einer ganzheitlichen Sichtweise finden. Vernunft, Logik und Intuition gehören untrennbar zusammen. Nur so können wir unser Leben sinnvoll leben, in unserem Beruf erfolgreich Entscheidungen treffen und gleichzeitig innere Zufriedenheit und Ruhe finden. Sinnerfüllung und Beruf wachsen zu Berufung zusammen. Eine neue Lebens- und Berufsethik, ein neues Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und andere können zu echtem Erfolg, zu mehr Menschlichkeit, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit im Beruf führen.

In der Zeitschrift "Psychologie heute" ist ein Streitgespräch zum Thema zwischen dem ehemaligen Kienbaum-Partner Rainer Niermeyer und mir erschienen. Viel Spaß beim Reinlesen!
[attachment=93]]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Vorstellung Kristin Schwemmle' von Kristin Schwemmle]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=107</link>
			<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 12:20:07 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Kristin Schwemmle]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=107</guid>
			<description><![CDATA[Über mich
Ich bin Diplom Betriebswirtin und systemische Beraterin.

Acht Jahren war ich als Marketing Communication Managerin in der Industrie tätig. In einem Siemens Bereich verantwortete ich Groß-Messen, Großgruppenveranstaltungen im Rahmen von Change Prozessen und die Mitarbeiterkommunikation.

Seit 2006 bin ich selbständig als Karriere & Familien Coach mit eigener Praxis in München. Ich begleite Menschen bei Klärung der Fragen "Wo soll es beruflich hingehen?" "Welchen Beruf soll ich ausüben?" (z.B. nach dem Studium, wenn die Karriereentwicklung stagniert oder man sich aufgrund von Abbauprozessen umorientieren muss) und "Was ist der nächste sinnvolle Karriereschritt?". Nachdem das geklärt ist, gestalte ich gemeinsam mit meinen Klienten Bewerbungsunterlagen und bereite Bewerbungsgespräche vor. Zudem begleite ich Gründerinnen beim Einstieg in die Selbständigkeit und in den ersten Tagen im eigenen Unternehmen.

Mehr dazu finden Sie auf meiner Homepage: http://www.beratung-ohne-ratschlag.de

Mein Statement zum Forum Humanum
Ich freue mich, wenn das Forum Humanum ein Stück weit dazu beitragen kann, dass Unternehmensslogans wie "Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital" nicht nur Managementblasen sind, sondern ernst gemeinte Unternehmenskultur. Denn in der Potentialentfaltung der Mitarbeiter liegt meiner Meinung nach der größte Wachstumsmarkt. Und in der Loyalität der Mitarbeiter ein Schatz auch schwere wirtschaftliche Zeiten zu überstehen. Das sind die wahren Posten einer Unternehmensbilanz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Über mich
Ich bin Diplom Betriebswirtin und systemische Beraterin.

Acht Jahren war ich als Marketing Communication Managerin in der Industrie tätig. In einem Siemens Bereich verantwortete ich Groß-Messen, Großgruppenveranstaltungen im Rahmen von Change Prozessen und die Mitarbeiterkommunikation.

Seit 2006 bin ich selbständig als Karriere & Familien Coach mit eigener Praxis in München. Ich begleite Menschen bei Klärung der Fragen "Wo soll es beruflich hingehen?" "Welchen Beruf soll ich ausüben?" (z.B. nach dem Studium, wenn die Karriereentwicklung stagniert oder man sich aufgrund von Abbauprozessen umorientieren muss) und "Was ist der nächste sinnvolle Karriereschritt?". Nachdem das geklärt ist, gestalte ich gemeinsam mit meinen Klienten Bewerbungsunterlagen und bereite Bewerbungsgespräche vor. Zudem begleite ich Gründerinnen beim Einstieg in die Selbständigkeit und in den ersten Tagen im eigenen Unternehmen.

Mehr dazu finden Sie auf meiner Homepage: http://www.beratung-ohne-ratschlag.de

Mein Statement zum Forum Humanum
Ich freue mich, wenn das Forum Humanum ein Stück weit dazu beitragen kann, dass Unternehmensslogans wie "Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital" nicht nur Managementblasen sind, sondern ernst gemeinte Unternehmenskultur. Denn in der Potentialentfaltung der Mitarbeiter liegt meiner Meinung nach der größte Wachstumsmarkt. Und in der Loyalität der Mitarbeiter ein Schatz auch schwere wirtschaftliche Zeiten zu überstehen. Das sind die wahren Posten einer Unternehmensbilanz.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Jenseits der Metaphysik' von Klaus Eidenschink]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=106</link>
			<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 09:07:17 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Klaus Eidenschink]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=106</guid>
			<description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Nachdem mich erfreulicherweise doch eine größerer Zahl an emails erreicht haben, die sich fragend auf meinen Vortrag auf unserer Tagung beziehen, möchte ich hier dazu einige Ergänzungen und Antworten versuchen (weil das ja möglicherweise andere auch interessiert):

1. Mir ging es darum, die Notwendigkeit eines Denkens in Paradoxien anzuregen. Paradox denken heißt, grundsätzlich davon auszugehen, dass, wenn man etwas sieht, auch etwas zum Verschwinden bringt. Ich möchte das an einigen Beispielen von Plenumsbeiträgen mal durchspielen:

- Wenn ein Mitarbeiter Wertschätzung braucht und die Führungskraft ihm diese gibt, dann löst er das Problem, dass der Mitarbeiter nicht demotiviert, sondern motiviert ist. Könnte es aber nicht auch sein, dass er dadurch das Problem schafft, dass ein anderer Mitarbeiter das Lob als ungerecht empfindet oder neidisch (und demotiviert) wird? Dann wäre ein Problem gelöst und ein anderes erzeugt!
- Wenn Kinder in Indien sich motiviert fühlen in einer Schule zu lernen, weil sie dort lernen, um anderen zu helfen, dann könnte es doch sein, dass die Elitenbildung, die das zwangsläufig mit sich bringt, eine demotivierende Wirkung auf all jene hat, die sich helfen lassen müssen?
- Wenn Manager ehrlich sind und die Mitarbeiter Vertrauen bilden, könnte es nicht sein, dass dann die Mitarbeiter in Fällen, in denen die Manager wegen börsennachrichtlicher Konsequenzen nicht ehrlich sein dürfen (weil sie sonst dem Unternehmen schaden), dann um so mehr enttäuscht sind? Und haben diese ehrlichen Manager auch das Recht ehrliche Antworten von den Mitarbeitern zu bekommen, auch in den Fällen, wo die Mitarbeiter ahnen, dass es ihnen schaden könnte, ehrlich zu sein?

2. Ich sage in keinem dieser drei Beispiele, dass man deshalb diese Handlungen unterlassen sollte oder dass sie falsch wären. Auf was ich hinweisen möchte, ist, dass aus jeder (guten) Handlung unerwünschte (schlechte) Folgen erwachsen (können). Deshalb finde ich es naiv (im Sinn meines Vortrags), einzelne Handlungen als richtig, wiederholenswert, generell als gut und die Welt verbessernd anzusehen. Es geht mir also darum, dass man human handeln kann, ohne deshalb einzelne Handlungen als in sich human etikettieren zu müssen. Das Denken jenseits von Metaphysik verzichtet also recht konsequent darauf, einzelne Handlungen und Regeln als grundsätzlich richtig und passend anzusehen. "Der Weise handelt und spricht nicht davon", heißt es im Zen.

3. Das setzt die Fähigkeit voraus, es aushalten zu können, die Welt nicht verbessern zu wollen oder zu können. Ich bin nach wie vor erstaunt, wie wenig darüber gesprochen wird, ob nicht genau darin, die größte Hybris von uns Menschen stecken könnte.

4. Das setzt weiter die Fähigkeit voraus, auf nicht an äußeren Kriterien (Wissenschaft, Moral etc.) festmachen zu wollen, ob man richtig handelt. Das zeigt sowieso immer nur die Zukunft und die Folgen der Handlungen. Und auch diese unterscheiden sich oft, je nachdem zu welchem Zeitpunkt man die "Messung" vornimmt. Nichts veraltet schneller als die Bücher, die die besten Managerentscheidungen oder die erfolgreichsten Unternehmen als Benchmark anpreisen. Wer nach Kritierien sucht, die Handeln als richtig ausweisen, jagt metaphysische Gespenster. Man könnte auch sagen, dass wir weiter die Äpfel vom Baum der Erkenntnis von gut und böse essen. Das hatte, sagt man, schon mal keine so erbaulichen Folgen...

5.  In einer Welt, die nicht "ist", sondern sich ständig neu gebiert, und in einer Welt, in der es keinen Standpunkt außerhalb der Welt gibt, ist jeder befangen und alles im Fluss. Man müsste dann damit rechnen, dass sowohl der Mensch, wie die Natur sowohl gut wie böse ist, dass es keine Authentizität gibt, die mit keinen problematischen Folgen zu rechnen hätte und es keine Manager gibt, die vorher wissen können, ob ihre Entscheidungen richtig sind. Wer handelt, so sagen die Mystiker, lädt Schuld auf sich, wer nicht handelt, bleibt alles schuldig.

6. Auch dieses Statement kann paradox interpretiert werden, da es einen Wahrheitsanpruch nutzt, den es in Frage stellt. Wer argumentiert, steht schon mittendrin in der Paradoxie, die Unterschiede erzeugt, um diese dann zu nutzen. Ich möchte diese Zeilen verstanden wissen, als "quergedacht" und Einladung genau das zu hinterfragen, was man nicht hinterfragen möchte. 

Vielleicht helfen diese kurzen Ergänzungen dazu, manches, was im langen Vortrag zu kurz war, nochmals zu präzisieren.

Freu mich über Reaktionen
Klaus Eidenschink]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Nachdem mich erfreulicherweise doch eine größerer Zahl an emails erreicht haben, die sich fragend auf meinen Vortrag auf unserer Tagung beziehen, möchte ich hier dazu einige Ergänzungen und Antworten versuchen (weil das ja möglicherweise andere auch interessiert):

1. Mir ging es darum, die Notwendigkeit eines Denkens in Paradoxien anzuregen. Paradox denken heißt, grundsätzlich davon auszugehen, dass, wenn man etwas sieht, auch etwas zum Verschwinden bringt. Ich möchte das an einigen Beispielen von Plenumsbeiträgen mal durchspielen:

- Wenn ein Mitarbeiter Wertschätzung braucht und die Führungskraft ihm diese gibt, dann löst er das Problem, dass der Mitarbeiter nicht demotiviert, sondern motiviert ist. Könnte es aber nicht auch sein, dass er dadurch das Problem schafft, dass ein anderer Mitarbeiter das Lob als ungerecht empfindet oder neidisch (und demotiviert) wird? Dann wäre ein Problem gelöst und ein anderes erzeugt!
- Wenn Kinder in Indien sich motiviert fühlen in einer Schule zu lernen, weil sie dort lernen, um anderen zu helfen, dann könnte es doch sein, dass die Elitenbildung, die das zwangsläufig mit sich bringt, eine demotivierende Wirkung auf all jene hat, die sich helfen lassen müssen?
- Wenn Manager ehrlich sind und die Mitarbeiter Vertrauen bilden, könnte es nicht sein, dass dann die Mitarbeiter in Fällen, in denen die Manager wegen börsennachrichtlicher Konsequenzen nicht ehrlich sein dürfen (weil sie sonst dem Unternehmen schaden), dann um so mehr enttäuscht sind? Und haben diese ehrlichen Manager auch das Recht ehrliche Antworten von den Mitarbeitern zu bekommen, auch in den Fällen, wo die Mitarbeiter ahnen, dass es ihnen schaden könnte, ehrlich zu sein?

2. Ich sage in keinem dieser drei Beispiele, dass man deshalb diese Handlungen unterlassen sollte oder dass sie falsch wären. Auf was ich hinweisen möchte, ist, dass aus jeder (guten) Handlung unerwünschte (schlechte) Folgen erwachsen (können). Deshalb finde ich es naiv (im Sinn meines Vortrags), einzelne Handlungen als richtig, wiederholenswert, generell als gut und die Welt verbessernd anzusehen. Es geht mir also darum, dass man human handeln kann, ohne deshalb einzelne Handlungen als in sich human etikettieren zu müssen. Das Denken jenseits von Metaphysik verzichtet also recht konsequent darauf, einzelne Handlungen und Regeln als grundsätzlich richtig und passend anzusehen. "Der Weise handelt und spricht nicht davon", heißt es im Zen.

3. Das setzt die Fähigkeit voraus, es aushalten zu können, die Welt nicht verbessern zu wollen oder zu können. Ich bin nach wie vor erstaunt, wie wenig darüber gesprochen wird, ob nicht genau darin, die größte Hybris von uns Menschen stecken könnte.

4. Das setzt weiter die Fähigkeit voraus, auf nicht an äußeren Kriterien (Wissenschaft, Moral etc.) festmachen zu wollen, ob man richtig handelt. Das zeigt sowieso immer nur die Zukunft und die Folgen der Handlungen. Und auch diese unterscheiden sich oft, je nachdem zu welchem Zeitpunkt man die "Messung" vornimmt. Nichts veraltet schneller als die Bücher, die die besten Managerentscheidungen oder die erfolgreichsten Unternehmen als Benchmark anpreisen. Wer nach Kritierien sucht, die Handeln als richtig ausweisen, jagt metaphysische Gespenster. Man könnte auch sagen, dass wir weiter die Äpfel vom Baum der Erkenntnis von gut und böse essen. Das hatte, sagt man, schon mal keine so erbaulichen Folgen...

5.  In einer Welt, die nicht "ist", sondern sich ständig neu gebiert, und in einer Welt, in der es keinen Standpunkt außerhalb der Welt gibt, ist jeder befangen und alles im Fluss. Man müsste dann damit rechnen, dass sowohl der Mensch, wie die Natur sowohl gut wie böse ist, dass es keine Authentizität gibt, die mit keinen problematischen Folgen zu rechnen hätte und es keine Manager gibt, die vorher wissen können, ob ihre Entscheidungen richtig sind. Wer handelt, so sagen die Mystiker, lädt Schuld auf sich, wer nicht handelt, bleibt alles schuldig.

6. Auch dieses Statement kann paradox interpretiert werden, da es einen Wahrheitsanpruch nutzt, den es in Frage stellt. Wer argumentiert, steht schon mittendrin in der Paradoxie, die Unterschiede erzeugt, um diese dann zu nutzen. Ich möchte diese Zeilen verstanden wissen, als "quergedacht" und Einladung genau das zu hinterfragen, was man nicht hinterfragen möchte. 

Vielleicht helfen diese kurzen Ergänzungen dazu, manches, was im langen Vortrag zu kurz war, nochmals zu präzisieren.

Freu mich über Reaktionen
Klaus Eidenschink]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['live von der Tagung' von Markus Schwemmle]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=105</link>
			<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 11:44:29 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Markus Schwemmle]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=105</guid>
			<description><![CDATA[Spielräume nutzen heißt: 

"Mehr als nur Ressourcen nutzen: Potential entfalten (...) und dafür nicht am Verhalten ansetzen, sondern an den Haltungen." (Prof. Gerald Hüther) 
"Spielräume in der Krise - ist das nicht paradox?!" (Teilnehmerin) 
"Es geht darum, diesen Krisenmoment auszuhalten." (Prof. Gerald Hüther) 
"Schaffen Sie eine Atmosphäre, in der Bedenken geäußert werden (können)." (Dr. Walter Kromm) 
"Für Unternehmen geht es darum, mit ihren Mitarbeitern weiter handlungsfähig zu bleiben und dafür verlässlich und ehrlich zu sein (...) das Wertesystem zu überdenken (...) Kooperationen zu erwägen." (Dr. Klaus Hohr) 

So reagierten einige der Referenten und der 120 Besucher auf die Kernfrage des Kongresses: "Wie können wir Spielräume in Organisationen schaffen, Gestaltungsräume nutzen?" Angesichts der Wirtschaftskrise eine kontroverse und ambitionierte Diskussion - die heute weitergeführt wird. Wenn Sie mögen, gemeinsam mit Ihnen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Spielräume nutzen heißt: 

"Mehr als nur Ressourcen nutzen: Potential entfalten (...) und dafür nicht am Verhalten ansetzen, sondern an den Haltungen." (Prof. Gerald Hüther) 
"Spielräume in der Krise - ist das nicht paradox?!" (Teilnehmerin) 
"Es geht darum, diesen Krisenmoment auszuhalten." (Prof. Gerald Hüther) 
"Schaffen Sie eine Atmosphäre, in der Bedenken geäußert werden (können)." (Dr. Walter Kromm) 
"Für Unternehmen geht es darum, mit ihren Mitarbeitern weiter handlungsfähig zu bleiben und dafür verlässlich und ehrlich zu sein (...) das Wertesystem zu überdenken (...) Kooperationen zu erwägen." (Dr. Klaus Hohr) 

So reagierten einige der Referenten und der 120 Besucher auf die Kernfrage des Kongresses: "Wie können wir Spielräume in Organisationen schaffen, Gestaltungsräume nutzen?" Angesichts der Wirtschaftskrise eine kontroverse und ambitionierte Diskussion - die heute weitergeführt wird. Wenn Sie mögen, gemeinsam mit Ihnen!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Studie Mitarbeiterzufriedenheit / Unternehmenserfolg' von Christoph Schlachte]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=104</link>
			<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 11:14:00 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Christoph Schlachte]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=104</guid>
			<description><![CDATA[Hallo, 

die Studie von Towers Perrin Studie 2007.

Sie zeigt auf den Zusammenhang von Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenserfolg: http://www.towersperrin.com/tp/showhtml....ntry=deu..

Was dann, wenn ich etwas ändern möchte? Konsequent und mit einfachen Mitteln: 

Mitarbeiterzufriedenheit ist in der Qualität der Kommunikation (Systeme bestehen aus Kommunikation / Systemtheorie) messbar. Das kann dann Ausgangspunkt für Gespräche, Diskussionen und Massnahmen für eine Verbesserung der Qualität der Kommunikation sein. (Ein empfehlenswertes Buch zu dem Thema "Messbarkeit von Kommunikation" ist: "Das Spiel ohne Ball im Unternehmen von Peter Schlötter).&nbsp;&nbsp;

Mit besten Grüßen, Christoph Schlachte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo, 

die Studie von Towers Perrin Studie 2007.

Sie zeigt auf den Zusammenhang von Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenserfolg: http://www.towersperrin.com/tp/showhtml....ntry=deu..

Was dann, wenn ich etwas ändern möchte? Konsequent und mit einfachen Mitteln: 

Mitarbeiterzufriedenheit ist in der Qualität der Kommunikation (Systeme bestehen aus Kommunikation / Systemtheorie) messbar. Das kann dann Ausgangspunkt für Gespräche, Diskussionen und Massnahmen für eine Verbesserung der Qualität der Kommunikation sein. (Ein empfehlenswertes Buch zu dem Thema "Messbarkeit von Kommunikation" ist: "Das Spiel ohne Ball im Unternehmen von Peter Schlötter).&nbsp;&nbsp;

Mit besten Grüßen, Christoph Schlachte]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA['Ergebnisse und Hypothesen des BOKX - Lebensalter' von Markus Schwemmle]]></title>
			<link>http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=103</link>
			<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 19:46:17 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[Markus Schwemmle]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://www.forum-humanum.eu/mybb/showthread.php?tid=103</guid>
			<description><![CDATA[Ein weiteres Ergebnis des BOKX lautet:

Personen über 45 schätzen sich selbst kompetenter ein.

Was steckt aus Ihrer Sicht dahinter? Wie erklären Sie dieses Ergebnis?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein weiteres Ergebnis des BOKX lautet:

Personen über 45 schätzen sich selbst kompetenter ein.

Was steckt aus Ihrer Sicht dahinter? Wie erklären Sie dieses Ergebnis?]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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